Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage zum Thema " Risikobewusstsein der österreichischen Autofahrer" hat der ÖAMTC auch einen kurzweiligen Selbsttest für neugierige Kraftfahrer zusammengestellt. Dieser wurde in der Club-Zeitschrift auto touring und online auf der ÖAMTC-Website veröffentlicht. Anhand von zehn Fragen konnte man feststellen, welcher Risikotyp man ist: eher risikoscheu, überlegter Alltagssünder oder risikobereiter Vielfahrer. Der Online-Selbsttest hat für die Teilnehmer gegenüber der repräsentativen Umfrage einen großen Vorteil: "Zehn Fragen sind schnell beantwortet und jeder erhält im Anschluss sofort die Testauflösung, zu welchem Fahrertyp er tendiert", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Über 5.600 Kraftfahrer wollten das wissen und haben sich online dem Test gestellt.
Bei der Auswertung der Daten zeigte sich, dass 49 Prozent der Teilnehmer überlegte Alltagssünder sind. "Diese wissen ziemlich genau, was sie sich zutrauen können und wo die Gefahr beginnt. Aber von Zeit zu Zeit begehen auch sie Verkehrsübertretungen, die sie für sich als ungefährlich einstufen", sagt die ÖAMTC-Expertin. "Dazu gehört das Einfahren in die Kreuzung, wenn die Ampel bereits auf Gelb steht oder das geringfügige Übertreten von Geschwindigkeitsbegrenzungen."
Als zweitgrößte Gruppe (30 Prozent) stellt sich die der risikoscheuen Wenigfahrer heraus. Sie bemühen sich, alle Verkehrsvorschriften einzuhalten und auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen. Die drittstärkste Gruppe sind mit neun Prozent die risikobereiten Vielfahrer. Sie gehen ohne allzu schlechtes Gewissen Risiken ein und haben dabei sogar Spaß. "Zum Selbstverständnis dieser Gruppe gehört es, dass andere sich ruhig an vorgegebene Regeln halten sollen, man selbst aber seine eigenen Regeln aufstellt", sagt die ÖAMTC-Expertin. Selbstbewusstsein kann schnell mit Selbstüberschätzung verwechselt werden.
Die Testauswertung gibt einen Einblick in die österreichische "Autofahrerseele"Der ÖAMTC erhält aus Umfragen wertvolle Erkenntnisse darüber, wo bei der Verkehrssicherheit auf Österreichs Straßen noch Verbesserungsbedarf besteht. "Dieser Online-Test hat gezeigt, dass es bei den Themen Alkohol am Steuer, überhöhter Geschwindigkeit und bei der Verharmlosung von Gefahren großen Informationsbedarf unter den Kraftfahrern gibt", sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin.
Richtiges Verhalten im Straßenverkehr kann erlernt werden
Autofahrer unterschätzen oftmals die Gefahr, die sie für sich und andere Verkehrsteilnehmer darstellen. "Das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben, ist manchmal sehr trügerisch", sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Wer sein Können testen oder verbessern will, kann an einem ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining teilnehmen. "Innerhalb eines Kurstages werden verschiedene Gefahrensituationen im geschützten Bereich trainiert, um sie kennen und bewältigen zu lernen", erklärt Seidenberger abschließend.
Und wer sich online testen will, kann das auch weiterhin unter www.oeamtc.at/selbsttest tun.
Quelle: ÖAMTC
Alfa Romeo Honda Mitsubishi Aston Martin Hummer Nissan Audi Hyundai Opel Bentley Infiniti Peugeot BMW Jaguar Porsche Bugatti Jeep Renault Cadillac Kia Rolls Royce Chevrolet KTM Saab Chrysler Lada Seat Citroen Lamborghini Skoda Corvette Lancia Smart Dacia Land Rover SsangYong Daihatsu Lexus Subaru Dodge Maserati Suzuki Ferrari Maybach Toyota Fiat Mazda Volvo Ford Mercedes VW GM Mini
Artikel kommentieren