10.02.2012
Was tun, wenn durch extreme Kälte der Diesel ausflockt?
Flockender Diesel kann Leben gefährden - Additive und echter Winterdiesel empfohlen
Frost und Kälte setzen vor allem Dieselbesitzern zu. "Fast die Hälfte der Pannenhilfe wurde in den vergangenen Wochen an Dieselfahrzeugen geleistet. Obendrein ist flockender Diesel nicht nur ärgerlich, sondern kann zu einer echten Gefahr werden und Leben gefährden", erklärt Gottfried Moser, Technischer Schulungsleiter beim ARBÖ. Dagegen kann man allerdings vorbeugen, ist der Experte überzeugt: Einerseits kann man Additive dem normalen Dieselkraftstoff beimengen und andererseits OMV Premiumdiesel tanken, der selbst sibirischen Temperaturen standhält.
"Nicht die Temperaturen unter Tags, sondern der Windchill-Effekt in der Nacht, bei arktischen Temperaturen ist zu bedenken. Wenn der eisige Wind die Temperatur noch kälter werden lässt, kommt es häufig zu Startproblemen. Da werden aus minus 10 rasch gefühlte minus 20 Grad. Auch wenn das Fahrzeug kurzfristig starten sollte, findet durch den Fahrtwind eine noch größere Abkühlung statt - der Diesel gefriert und mutiert zu einer geleeartigen Masse - das Auto kann abrupt zum Stillstand kommen. Ob bei 30 oder 100 km/h, auf der Geraden oder in einer Kurve - das Auto bleibt stehen. Das kann zu einer echten Gefahr werden und Leben gefährden", gibt der ARBÖ-Experte zu bedenken.
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Bei extrem kalten Temperaturen sollte man daher dem normalen
Dieseltreibstoff prophylaktisch sogenannte Additive zumischen. "Diese
werden nach dem Tanken dem Treibstoff beigemengt und bewahren den Sprit -
Diesel, wie Benzin - vor dem Einfrieren. Auch Biodiesel rettet uns vor
diesen Problemen nicht", so Moser. Die Additive sind z.B. in den
Prüfzentren der Autofahrerclubs erhältlich.
Eine weitere gute Investition bei extremer Kälte ist der OMV
Premiumdiesel, der als einziger Winterdiesel problemloses Anstarten bis
zu minus 35 Grad garantiert, empfiehlt der ARBÖ. Wer weder Additive,
noch den Premiumdiesel der OMV im Tank hat läuft Gefahr, dass die Fahrt
ein jähes Ende nimmt. In diesem Fall helfen die Pannendienste von ARBÖ
und ÖAMTC. Das Fahrzeug wird ins nächste Prüfzentrum abgeschleppt,
aufgewärmt und der Tank gereinigt. Erst dann kann die Fahrt fortgesetzt
werden.