11.07.2006

Urlaubsfahrt : Kurzzeit-Vignetten zahlen sich aus

Wer nicht pickt, peckt

In Österreich benötigt man für die Benützung des hochrangigen Straßennetzes - also Autobahnen und Schnellstraßen - eine Mautvignette. Wer das Jahr über wenig oder gar nie auf Autobahnen fährt, sollte vor Urlaubsfahrten unbedingt daran denken. Wird man ohne Vignette erwischt, droht eine Geldstrafe zwischen 400 und 4.000 Euro. "Wer die Vignette nur in der Urlaubszeit benötigt, ist mit einer Zwei-Monats-Vignette um 21,80 Euro oder mit einer Zehn-Tagesvignette um 7,60 Euro besser bedient", empfiehlt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau. Günstig ist eine Kurzzeit-Vignette auch, wenn man z.B. ein Wohnmobil oder ein Motorrad nur im Urlaub verwendet.

Auch wer jetzt noch eine Vignette für das heurige Jahr braucht - z.B. weil er gerade ein Auto gekauft hat - kann sich einiges ersparen. " Mit zwei Zwei-Monats-Vignetten, die 43,60 Euro kosten, kommt man von Anfang August bis Ende November durch. Ab 1. Dezember gilt dann bereits die Jahres-Vignette für 2007", so die ÖAMTC-Expertin. Dabei spart man im heurigen Jahr 29 Euro gegenüber einer Jahres-Vignette, die 72,60 Euro kostet.

Quelle: ÖAMTC

Bildquelle: zurich-connect.at

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