06.02.2008

Navigationsgeräte : Richtiger Umgang will gelernt sein

Wie man "Verständigungsprobleme" einfach löst

Bildquelle: ÖAMTC " Navigationsgeräte sind in den meisten Fällen zuverlässige Wegbegleiter. Doch noch lange nicht unfehlbar", sagt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. "Aber es ist nicht immer das Gerät schuld, häufig scheitert es auch an der richtigen Handhabung." Einer der häufigsten Irrtümer: Die meisten Navigationsgeräte lassen sich individuell einstellen, sodass man auch zu Fuß an sein Ziel gelangt. Hat man allerdings diese Funktion eingestellt, wenn man mit dem Auto fährt, kann man sich dann schon mal in der Fußgängerzone wiederfinden.

Ein Navigationsgerät ist grundsätzlich mathematisch aufgebaut. Es berechnet die Strecken nach erlaubten Höchstgeschwindigkeiten. "Dabei weiß das Gerät aber nicht, dass man auf manchen Straßen aus Verkehrssicherheitsgründen nicht so schnell fahren kann", weiß der ÖAMTC-Techniker. "Hat man das Gerät nun so eingestellt, dass es die schnellste Route wählt, schickt das Navi den Autofahrer über ein hügeliges, kurvenreiches Gebiet, wenn es laut Berechnung kürzer ist. Man braucht aber länger zum gewünschten Ziel." Ein kurzer Blick auf die Landkarte vor Fahrtantritt ist also ratsam, um dieses Problem zu vermeiden.

Auch etwas gewöhnungsbedürftig ist die Ansage der freundlichen Stimme. Folgen zwei Abbiegungen kurz nacheinander, gibt das Navigationsgerät oft schon bei der ersten den Hinweis " biegen sie rechts ab" (oder links - je nachdem), auch wenn man erst die zweite Abzweigung nehmen muss. "Ein kurzer Blick auf den Bildschirm des Navigationsgerätes reicht dann aber oft aus, um Klarheit zu bekommen", erklärt der ÖAMTC-Experte. "Um unnötigen Stress zu vermeiden, ist es hilfreich das Navigationsgerät zu Trainingszwecken auf bereits gewohnten Strecken zu benutzen. So kann man herausfinden, was es mit den einzelnen Angaben 'meint'."

Bildquelle: zurich-connect.at

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Bildquelle: ÖAMTC Ab und zu mangelt es auch beim Satellitenempfang. Besonders in Stadtgebieten mit hohen Gebäuden gibt es hier Probleme. Wichtig ist, nicht zu verzweifeln und abzuwarten, bis das Gerät wieder etwas anzeigt. Die Navigationsgeräte finden schneller Kontakt zum Satelliten, wenn das Fahrzeug in Bewegung ist. Falls man die eine oder andere Gasse versäumt hat, ist das in der Regel kein Problem, weil das Gerät ohnehin sofort wieder eine Alternativroute berechnet.

"Man sollte bedenken, dass ein Navigationsgerät nur eine Hilfestellung ist und man sich keinesfalls ganz darauf verlassen darf", sagt der Clubexperte abschließend.

Quelle: ÖAMTC

Bildquelle: Hotel Katschberghof

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