Der zwischen März 2000 und Juli 2003 von BMW in der oben genannten Stückzahl einschließlich der 555 Stück in der Alpina-Version (450 davon gingen mit Automatik in die USA) produzierte Z8 mit - in Anlehnung an den BMW 507 von 1955 - breiter Niere und seitlichen Lufteinlässen stammt aus der Feder von Henrik Fisker und ist fast schon eine Rarität, Kennern jedenfalls besser unter dem internen Baumuster E52 bekannt. Der Roadster mit dem 5.0-Liter-V8 vom M5 (E39S) bringt serienmäßig bereits 294 kW (400 PS) sowie 500 Nm max. Drehmoment "auf die Waage".
Diesem damals nur mit Vollausstattung bestellbaren Sportwagen möglichst behutsam zu Leibe zu rücken, hat Benno Senner von der SENNER Tuning AG mit seiner Crew bestens in die Tat umgesetzt. Dem Triebwerk wurde zunächst ein Sportluftfilter-Set verpasst. Es folgte eine Kennfeldanpassung inklusive der Abstimmung auf die Abgasanlage, die ab dem Fächerkrümmer einschließlich Vorschalldämpfer aus Edelstahl besteht und deren Flammrohre mit Metall-Katalysatoren ausgestattet sind. In der Summe ergibt sich eine Mehrleistung von 37 kW (50 PS) bei nunmehr total 535 Nm Drehmoment. Durch die Aufhebung der Vmax-Begrenzung sind jetzt über 300 km/h möglich.
Bei der von SENNER montierten Rad-Reifen-Kombination wurden auf Work
Schwert SC1-Felgen in Diamond Black Polish mit anodisiertem Außenbett
und Chromeffekt der Dimensionen 9x19 und 10x19 Zoll Continental-Reifen
vom Typ Sport Contact 5P in 255/40R19 bzw. 285/35R19 aufgezogen. Wegen
der Rückrüstung von RunFlat-Reifen auf Reifen ohne Notlaufeigenschaften
wurde das Bordwerkzeug um ein Reifen-Pannenset samt Kompressor ergänzt.
Ein Blick durch die Felgen lässt die Lackierung der Bremssättel in
Racing-Gold erkennen. Bleibt noch die Information zur Fahrwerkstechnik:
Neben einem KW Gewindefahrwerk der Variante 2 in Inox-Line mit
einstellbarer Zugstufe von KW wurde vorne auf verstärkte Domlager eine
Domstrebe montiert, um den Vorderbau zu stabilisieren.
Der Umbau
des in Ingelheim zu einem schwarzen Gesamtkunstwerk geadelten Z8 beläuft
sich auf 18.900 Euro, die aber in Anbetracht der insgesamt produzierten
Stückzahl des Fahrzeuges eher als zusätzliche Wertsteigerung zu sehen
sind.
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