Die Zeit der Spekulationen ist vorbei: Der seit 1994 zum Ford-Konzern gehörende Sportwagen-hersteller Aston Martin geht an ein Konsortium unter Führung von David Richards. Der ist Inhaber der Sportwagenschmiede Prodrive und bekennender Aston Martin-Fan. Zuvor hatte Ford die Angebote sondiert und kommuniziert, mindestens 700 Millionen Dollar erlösen zu wollen. Am Ende waren es 867 Millionen Dollar. So scheinen alle zufrieden.
Der 54-Jährige Ricards soll Präsident der Marke werden, Geschäftsführer wird wohl Ulrich Bez bleiben. Dem ehemaligen BMW- und Porsche-Manager ist es zu verdanken, dass die 1914 gegründete Marke wieder profitabel arbeitet. Er hatte die Modellpalette erneuert und den Absatz von ehemals 650 Fahrzeugen im Jahr auf über 6.000 im Rekordjahr 2006 gesteigert. Es könnte sein, dass Ford auch weiterhin noch eine kleine Beteiligung an Aston Martin behält. Auf jeden Fall spült die Transaktion frisches Geld in die klammen Kassen des zweitgrößten US-Autobauers.
Richards hingegen ist im Motorsport eine wichtige Persönlichkeit. Er vermarktet die Rallye-WM und führt das Aston Martin Werksteam seit mehreren Jahren bei den Le Mans-Einsätzen.
auto-reporter
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