BMW entwickelt nach eigenen Angaben neue Assistenzsysteme für seine Fahrzeuge, die das Fahren in verschiedenen Verkehrssituationen erleichtern und sicherer machen sollen. Dazu gehört eine aktive Geschwindigkeitsregelung, die nicht nur den Abstand zum Vordermann halten soll, sondern bei Stau und stockendem Verkehr auch automatisch abbremsen und wieder beschleunigen. Außerdem wird das Fahrzeug automatisch abgebremst, wenn der Fahrer dem Vordermann zu nahe kommt, das Auto wird außerdem auf einen möglichen Crash vorbereitet.
Über das Head-Up-Display wird ein künstlicher Horizont auf die Windschutzscheibe projiziert, der die nächste Kurve mitsamt Radius anzeigt. Auch die erlaubte Geschwindigkeit wird angezeigt. Ein Spurassistent, der über Kameras außerhalb geschlossener Ortschaften beim unbeabsichtigten Abkommen von der Fahrbahn zum Gegenlenken auffordert, ist ebenfalls in Planung. Das Lenkrad vibriert im Falle des Verlassens der Fahrbahn.
Ein System, das mit Hilfe von Kameras und Sensoren die Einfahrt des eigenen Hauses erkennt, dürfte Parkmuffel erfreuen. Das Fahrzeug muss nur noch vor der Garage geparkt werden und fährt dann eigenständig hinein. Außerdem ist eine Rundumüberwachung des Autos im Testbetrieb. Dafür berechnet die Elektronik ein künstliches Bild, das den Wagen und seine Umgebung aus der Vogelperspektive zeigt und so dazu beitragen soll, dass Hindernisse früher erkannt werde. Einzug halten werden die Systeme voraussichtlich in der kommenden Generation des 7er BMW.
auto-reporter
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