Die General Motors-Tochter Chevrolet will einem Medienbericht zufolge nicht nur ein neues Modell im Segment der Kleinwagen bauen, sondern gleich alle drei Studien, die im April auf der New York Autoshow zu sehen waren. Zunächst ließ GM das Publikum im Internet abstimmen, welches der drei Modelle Trax, Groove oder Beat in Serie gehen solle. Wegen der großen Resonanz sollen jetzt aber alle drei gebaut werden, zitiert die "Detroit News" Ed Welburn, Vizepräsident für das weltweite GM-Design.
Der Trax tritt jedenfalls sehr selbstbewusst auf. Mit dem mächtigen Kunststoffstoßfänger vorn, einem Unterfahrschutz in Geländewagenoptik, breit ausgestellten Kotflügeln, die farblich abgesetzt wurden und einer breiten Chromspange vor dem Lufteinlass wirkt er fast wie ein geschrumpfter Offroader. Dazu ist das Fahrzeug in einem kräftigen Orange lackiert, dass die kompakten Abmessungen kaschieren soll. Den Antrieb des Viertürers übernimmt ein Einliter-Benziner.
Studie Nummer zwei ist der Groove, der besonders auf des eigenwillige "One-Box-Design" setzt. Besonderheit des Viertürers: Er verfügt im Gegensatz zu seinen Brüdern über einen Ein-Liter-Diesel-Motor. Giftgrün und deutlich sportlicher zeigt sich der Beat. Der Name könnte aus der Premium-Stereo-Anlage resultieren, die der Stadtflitzer beherbergt. Für einen gewissen Sportsgeist sorgt ein 1,2-Liter-Benziner, der von einem Turbolader zusätzlich Leistung eingehaucht bekommt.
Alle drei Modelle nehmen durchaus Anleihen bei Kleinwagen wie Smart, Daihatsu oder der Toyota-Tochter Scion. Auf deren Kundschaft - trendbewusste, städtisch geprägte junge Leute - zielt auch Chevrolet, denn kleine Stadtfahrzeuge erfreuen sich in den USA zunehmender Beliebtheit. Entworfen wurden alle Konzeptfahrzeuge bei GM Daewoo in Korea.
auto-reporter
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