Mit Coupé-Anleihen bei der Karosserie und hochwertiger Ausstattung soll der fesche Bruder des C4 Käufer aus höheren Klassen locken. Der neue DS4 ist nach dem Lifestyle-Kleinwagen DS3 bereits der zweite Vertreter der Modelllinie der französischen Marke. Die optisch eigenständigen und hochwertig ausgestatteten Fahrzeuge basieren jeweils auf dem normalen C-Modell in ihrer Klasse. Beim DS4 ist das der C4, eine für die Marke überraschend konventionelle Steilhecklimousine.
Die neue Top-Version ist deutlich auffälliger. Mit 4,27 Metern Länge ist der DS4 kürzer als das Grundmodell, dafür hat er in Höhe und Breite etwas zugelegt. Im Ergebnis führt das zu einem stämmigeren Auftritt und einer erhöhten, fast SUV-haften Sitzposition. Stark verändert ist die schwungvolle Dachlinie mit Coupé-Anleihen. Verstärkt wird der Eindruck noch durch die unauffälligen Fondtüren mit ihren in der C-Säule versteckten Griffen. Dazu gibt es ausgestellte Radhäuser und Felgen mit bis zu 19 Zoll Durchmesser. Am Heck finden sich ein Spoiler und trapezförmige Endrohre. Der Innenraum soll aufgrund der serienmäßigen Panorama-Windschutzscheibe besonders lichtdurchflutet sein. Viel Leder und Chrom wollen dem Auge schmeicheln. Für noch mehr Wohlbefinden sollen unter anderem Massagesitze und eine atmosphärische Beleuchtung sorgen.
An Technik-Extras gibt es unter anderem Abbiegelicht, Toter-Winkel-Warner und Tempomat. Das Motorenprogramm umfasst zur Markteinführung zwei Diesel und drei 1,6-Liter-Benziner, die ein Leistungsspektrum von 82 kW / 112 PS bis 147 kW / 200 PS abdecken. Der kleinste Diesel erhält ein Start-Stop-System zum Spritsparen. Für die Kraftübertragung sorgt wahlweise eine Sechsgang-Handschaltung oder ein automatisiertes Sechsgang-Getriebe. Preise sind noch keine bekannt.
mid/hh
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