Eine Weltpremiere in Genf feiert das so genannte Crossover Utility Vehicle (CUV) Qarmaq. Der Beiname HED-4 (Hyundai European Design) deutet auf die europäische Herkunft der Studie hin. Der Qarmaq entspringt einem gemeinsamen Projekt mit GE Plastics und setzt voll auf Leichtbau. Der 2+2-Sitzer wirkt vor allem wegen der ungewöhnlichen Glaseinlässe in den Türen sehr futuristisch.
So besteht die wie eine Pilotenkanzel weit herumgezogene Windschutzscheibe aus dem Material GE Lexan und führt im Verbund mit dem Einsatz von GE Polycarbonat Elementen zu einer Gewichtsersparnis von 50 Prozent im Vergleich zu herkömmlichem Glas. Die Glasur auf der Lexa-Scheibe stammt von Exatec und bietet einen besonders guten Schutz vor Kratzern und Verwitterungseffekten.
Eine Vorreiterrolle spielt die Studie beim Fußgängerschutz: Durch den Einsatz von Lexan konnte ein neuartiges Elastic Fron-Sicherheitssystem gestaltet werden, welches das komplette Frontend des Fahrzeugs umfasst. Drei Energie absorbierende Träger sind unter der futuristisch gestalteten Karosserie untergebracht und können somit wirkungsvoll Energie abbauen. Auch die weiteren Karosserieteile des Qarmaq wurden entwickelt, um im Zusammenspiel mit dem Elastic Fron-Sicherheitssystem einen hohen Fußgängerschutz zu gewährleisten und somit die Kräfte bei einer möglichen Kollision zu minimieren.
auto-reporter
Infos: Genfer Autosalon 2007
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