Weltpremiere im neuen Range Rover TDV8: Das von Land Rover entwickelte Fuel Gard-System verhindert das versehentliche Betanken eines Diesel-Fahrzeuges mit Benzin.
Um bis zu 75 Prozent ist der neue Range Rover mit TDV8-Biturbo-Diesel leiser als die bisherige Sechszylinder-Version. Daneben mögen die um 54 Prozent auf 200 kW (272 PS) gestiegene Leistung und das mit satten 640 Nm um 64 Prozent höhere Drehmoment manche Fahrer des neuen Selbstzündermodells zu der irrigen Annahme verleiten, er säße nicht in einem Diesel-Fahrzeug, sondern in einem Range Rover mit V8-Benziner.
An der Tankstelle kann diese Fehleinschätzung fatale Folgen haben: Um etwaige Schäden an der aufwändigen Hochdruck-Einspritzanlage des Range Rover TDV8 durch die Verwendung der falschen Kraftstoffsorte auszuschließen, entwickelten die Land Rover-Ingenieure für den Modelljahrgang 2007 das "Fuel Guard"-System. Die in den Tankeinfüllstutzen integrierte Vorrichtung erkennt, ob der Range Rover-Fahrer eine Zapfpistole für Diesel oder Benzin eingeführt hat: Das etwas dünnere Einfüllrohr der Benzin-Zapfpistole reicht dabei tiefer in den Stutzen hinein und löst ein mechanisches Verschluss-System aus, das das Einströmen von Benzin in den Tank unterbindet. Der Kunde oder auch der Tankwart merken dies sofort am fortwährenden Abschnappen der Zapfpistole.
Um die aktivierte Einfüll-Sperre wieder rückgängig zu machen, befindet sich im Kofferraum des Range Rover TDV8 ein einfaches Werkzeug ähnlich einem Schraubenzieher. Zusammen mit einer gut bebilderten Bedienungsanleitung kann die aktivierte Sperre auch von Technik-Laien vor Ort wieder rückgängig gemacht werden.
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