Kazamai bedeutet auf deutsch Wirbelwind. Und für Wirbel sorgt die neue Studie eines kompakten Sports Utility Vehicles bei der Premiere im Rahmen des Moscow International Automobile Salon tatsächlich. Schuld daran ist nicht allein das rassige Design, sondern auch der wegweisende Bauplan des Mazda Kazamai.
Die Hülle des viersitzigen Mazda Kazamai trägt einen bewusst extrovertierten und coupéähnlichen Stil zur Schau - als Tribut an den russischen Geschmack. Die Nagare genannte, unverwechselbare Mazda-Designlinie mit ihrer aerodynamischen Silhouette und den strukturierten Oberflächen, geprägt durch Rippen und fließende Linien, liegt aber auch in der restlichen Welt genau am Puls der Zeit. Chefdesigner Laurens van den Acker zielt mit dem Kazamai auf ein junges, urbanes Publikum, das einen wilden Auftritt genauso schätzt wie umweltfreundliche Technik.
Das Prinzip des Kleiner- und Leichtermachens hat schon der aktuelle Mazda2 erfolgreich demonstriert. Den gleichen Bauplan verfolgt jetzt auch der Mazda Kazamai. Mit einer Länge von 4,5 Metern konkurriert er im Segment der kompakten SUVs. Leichte Teile wie Aluminium- und Kunststoffpaneele sorgen aber dafür, dass der Kazamai um rund 100 kg weniger wiegt als heutige Kompakt-SUVs im Stile eines Toyota RAV-4 oder Honda CR-V. Gepaart mit der aerodynamischen Karosserie mindert der Leichtbau den Spritdurst und den CO2-Ausstoß im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik um bis zu 30 Prozent.
Unter der Hülle des Kazamai steckt schon die Mazda Antriebstechnik von morgen. Die neue Generation eines Benzindirekteinspritzers - in diesem Fall mit zwei Litern Hubraum - überträgt die Kraft über eine Sechsstufen-Automatik auf die Räder. Je nach Schlupf werden Vorder- und Hinterräder gleichzeitig angetrieben.
| Länge / Breite / Höhe | 4.520 / 1.930 / 1.500 mm |
| Radstand | 2.780 mm |
| Anzahl Sitze | 4 |
| Motor | 2,0 l DISI Benzindirekteinspritzer |
| Getriebe | Sechsstufen-Automatik, Allradantrieb |
Mit knapp 1,6 Mio. verkauften Neufahrzeugen im Jahr 2007 (nur Importmarkt) hat sich Russland hinter Deutschland rasant zum zweitgrößten Automarkt in Europa entwickelt. Für Mazda ist der Boden im Osten besonders fruchtbar. 2007 wurden 50.000 Autos verkauft - sechsmal soviel wie noch drei Jahre zuvor. Für 2008 sind 80.000 Mazda Verkäufe prognostiziert. SUVs stehen bei den Russen mit einem Marktanteil von 16 Prozent besonders hoch im Kurs. Aus diesem Grund zeigt Mazda auf der Moskau Motorshow jetzt nicht nur den kompakten Kazamai. Gleichzeitig feiert bei dieser Gelegenheit der Mazda CX-9 seinen Marktstart in Russland. Der größte SUV im Mazda Portfolio - mit 273 PS starkem 3,7-l V6 unter der Haube - wurde bis dato nur in Amerika und Australien verkauft.
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