Mercedes wird neben der neuen A- und B-Klasse zwei weitere eigenständige Modelle in der Kompaktklasse positionieren. Dafür werden ein neues Werk im ungarischen Kecskemét gebaut und rund 600 Millionen Euro in das Werk Rastatt investiert. Im Gespräch für die Produkterweiterung waren in der Vergangenheit ein Cabrio auf Basis der A-Klasse und ein B-Klasse-SUV.
Durch die zusätzlichen Varianten möchte Mercedes-Benz nach Angaben von Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche neue Kundengruppen gewinnen und sich neue Marktregionen erschließen. Mit dem Werk in Ungarn soll vor allem die Marktpräsenz in Osteuropa ausgebaut werden. Kecskemét liegt rund 80 Kilometer südöstlich von Budapest. Das Investitionsvolumen beträgt rund 800 Millionen Euro. Bis zu 2.500 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden. Daimler will in den nächsten Wochen ein entsprechendes Memorandum of Understanding mit den zuständigen ungarischen Stellen unterzeichnen.
auto-reporter
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