Das Ziel der Entwicklungspartnerschaft von Peugeot und Citroen war es, einen emissionsfreien Lieferwagen (Zero Emission Vehicle oder ZEV) mit einer Brennstoffzelle und einem Elektroantrieb auszurüsten. Im Rahmen des gemeinsam umgesetzten Projekts entstand in den letzten drei Jahren der Peugeot Partner H2Origin - ein Prototyp mit Elektromotor, der von einer PEMFC Brennstoffzelle (Proton Exchange Membrane Fuel Cell) der neuesten Generation gespeist wird.
PSA Peugeot Citroen beweist, dass der Konzern in diesem Bereich ein aktives Wissensmanagement betreibt. Das Streben des Konzerns stimmt mit dem Konsens der Fachleute und Hersteller überein, die den serienmäßigen Bau von Brennstoffzellenfahrzeugen ab 2020 ins Auge fassen.
Einige Hemmnisse müssen noch beseitigt werden: Die Kosten sind heute noch nicht mit einem wirtschaftlichen Einsatz vereinbar. Auch Gewicht und Größe der Wasserstofftanks sind zu verringern. Zudem hat der Automobilhersteller wenig Einfluss auf die Energiepolitik und den Aufbau einer Wasserstoffindustrie, die sich bislang noch in einem embryonalen Zustand befindet, und von den Staaten und supranationalen Organisationen gefördert werden muss. Mit dem H2Origin konnte PSA Peugeot Citroen wertvolle Erfahrungen im Bereich des Einsatzes von Brennstoffzellen in Fahrzeugen sammeln und ist nun in der Lage - sobald die Marktbedingungen es erlauben - emissionsfreie Fahrzeuge mit dieser Antriebstechnik anzubieten. Der H2Origin ist das sechste Brennstoffzellenfahrzeug von PSA Peugeot Citroen seit 2000.
Henri Winand, CEO, Intelligent Energy, erklärte: Es gelang uns zum ersten Mal, eine so kompakte Brennstoffzelle zu entwerfen, dass sie unter die Motorhaube eines Wagens passt. Wir haben eine Brennstoffzelle gebaut, die allen Anforderungen eines Automobils genügt und konnten in Zusammenarbeit mit PSA Peugeot Citroen wertvolle Erfahrungen sammeln.
Jean-Pierre Goedgebuer, wissenschaftlicher Leiter, PSA Peugeot Citroen, meinte: Die Intelligent Energy Brennstoffzelle im Peugeot Partner H2Origin steigert die Reichweite des Wagens mit Elektroantrieb von 100 auf 300 km. Eine solche Erhöhung der Reichweite von Lieferwagen mit Elektromotoren in der Stadt verbreitert auch die Einsatzmöglichkeiten und könnte die Grundlage zum künftigen Erfolg der Elektrofahrzeuge bildet. Wichtig ist nur noch, dass auch die wirtschaftliche Rechnung aufgeht.
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