Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 138,324 km/h pilotierte der französische Rennfahrer Stéphane Caillet den 340 PS starken vollelektrischen Roadster entlang der 20,8 Kilometer langen Rennstrecke. Offiziell bescheinigt wurde der Rekord von WIGE Performance, die sonst bei internationalen Rennsport-Veranstaltungen Zeitnehmer sind.
Zwei Tage lang wurde der EX1 im Peugeot-Entwicklungszentrum Belchamp bei Montbéliard auf den Rekordversuch am Nürburgring vorbereitet. Um eine perfekte Fahrdynamik für das sehr anspruchsvolle Streckenprofil der Nordschleife mit ihren 170 Kurven zu erreichen, wurde der Prototypen-Rennwagen auf höchste Fahrstabilität ausgelegt. Man habe den Fokus auf "bestmögliche Balance gesetzt, insbesondere beim Einbremsen in und Herausbeschleunigen aus den Kurven", wie Jean-Christophe Bolle-Reddat, Verantwortlicher für Concept-Cars bei Peugeot, hervorhebt.
Die Leistungsfähigkeit des EX1 wird auf seine leichte Konstruktion aus Karbon, die ausgewogene Gewichtsverteilung, Fahrwerk aus dem Rennsport, optimale Aerodynamik und Lithium-Ionen-Technologie zurückgeführt. Mit den beiden Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse bringt es der Roadster auf eine Spitzenleistung von 250 kW (340 PS). Das zusammen mit einem direkt an die Räder übertragenen Drehmoment von 480 Nm sorgt für die exzellenten Beschleunigungswerte. In der Grünen Hölle wollte die Löwenmarke den Beweis antreten, dass Fahrvergnügen auch bei rein batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen nicht auf der Strecke bleiben muss. Experiment gelungen.
auto-reporter.net/br
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