Bei den Motorsport-Kundenteams ist der Porsche 911 GT3 R weltweit aufgrund seines gutmütigen Fahrverhaltens und seiner Grundschnelligkeit äußerst beliebt. Genau in diese Richtungen zielten auch die Verbesserungen für das Modelljahr 2012. Die Motorleistung stieg um 20 auf nun 500 PS (368 KW). Schaltwippen am Lenkrad sorgen für noch schnellere und einfachere Gangwechsel und erleichtern den Piloten die Konzentration auf den Bremsvorgang.
Die Getriebeelektronik macht zudem ein Verschalten sowie das gleichzeitige Überdrehen des Motors nahezu unmöglich und gibt automatisch Zwischengas. Ein weicherer Stabilisator an der Vorderachse sorgt für reduziertes Untersteuern.
Die Leistungssteigerung des Vierliter-Sechszylinder-Boxermotors im Heck resultiert aus einer Optimierung des Ansaugtraktes. Die Übersetzung des sequenziellen 6-Gang Klauengetriebes wurde auf die höhere Maximalleistung angepasst. Um seine Leistung sicher und für die Rennfahrer kontrollierbar auf die Strecke zu bringen, verfügt der 911 GT3 R seit dem Modelljahr 2010 serienmäßig über eine ausgeklügelte Traktionskontrolle.
Beim Verzögern assistiert ein leistungsfähiges Renn-ABS. Der neue
Porsche 911 GT3 R wird ab November 2011 an die Teams in aller Welt
ausgeliefert. Der Verkaufspreis beträgt 304.500 Euro zuzüglich der
länderspezifischen Mehrwertsteuer. Die Porsche 911 GT3 R der Modelljahre
2010 und 2011 können auf den 2012er Stand aufgerüstet werden. Ein
Upgrade-Kit ist für 43.100 Euro bei Porsche Motorsport erhältlich.
Der 911 GT3 R bildet die mittlere Stufe der Porsche-Kundensportfahrzeuge. Als Basis dient das meistverkaufte Rennauto der Welt, der 911 GT3 Cup. Über dem 911 GT3 R rangiert der als GT2-Rennwagen aufgebaute 911 GT3 RSR, der beispielsweise in der American Le Mans Series, der Le Mans Series und bei den 24 Stunden von Le Mans zum Einsatz kommt.
auto-reporter.net/pha
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