Der französische Autohersteller arbeitet weiter intensiv an Automobillösungen der Zukunft und zeigt mit dem Frendzy einen potentiellen Nachfolger des Kangoo. Auch der Frendzy überrascht dabei wieder mit einigen innovativen Ideen zum Thema Raum- und Türkonzept.
Das Karosserielayout des Frendzy ist asymmetrisch konzipiert: Auf der rechten Fahrzeugseite verfügt das Modell über eine seitlich aufschwingende Tür für den Beifahrer und eine Schiebetür für die Fondpassagiere. Auf diese Weise lässt sich auch das Transportgut bequem einladen und die Schiebetüre ragt nicht auf den Gehsteig oder stört bei Laderampen.
Der Verzicht auf die B-Säule vergrößert darüber hinaus den Zugang zum Innenraum. Als raffiniertes Detail ist statt einem Fenster ein 37-Zoll-Bildschirm eingepasst, der als Kommunikationsfläche oder Werbeträger im gewerblichen Einsatz dient.
Die Fahrerseite verzichtet ebenfalls auf die Mittelsäule und ist mit zwei gegenläufig öffnenden Türen ausgestattet, die auf familiäre Bedürfnisse abgestimmt sind und einen bequemen Zugang zu allen Sitzplätzen ermöglichen.
So lässt sich der Frendzy sowohl für den Beruf, als auch für die Familie nutzen. Damit man auch gleich sieht, welche Funktion der praktische Van einnimmt, hat sich Renault noch einige pfiffige Details überlegt. Im "Berufsmodus" sind die rechteckigen Außenspiegel transportertypisch senkrecht ausgerichtet, im "Familienmodus" schwenken die Spiegel wie bei einem PKW üblich in die waagrechte Position.
Gleichzeitig signalisiert auch die Innenbeleuchtung mit einer grünen Farbabstimmung, wenn sich das Fahrzeug im gewerblichen Einsatz befindet, ist der Fahrer privat unterwegs, wird der Innenraum in orange-farbiges Licht getaucht.
Natürlich bietet der Frendzy auch höchste Variabilität, so kann zum Beispiel die hintere Sitzbank vollständig im Fahrzeugboden versenkt werden, wodurch eine Ladefläche von 2.250 Liter Volumen entsteht.
Für den Alltag stehen zudem auch einige neue Kommunikationstechnologien zur Verfügung. Mit dem Playbook von BlackBerry verfügt der Fahrer des Frendzy über modernste Infotainmenttechnologie. Der kompakte Tablet-PC wird über eine Schnittstelle in der Mittelkonsole an das Bordsystem des Fahrzeugs angeschlossen und ermöglicht dadurch unterwegs uneingeschränkte Kommunikation.
Angetrieben wird der Frendzy von einem 60 PS (44 kW) starken Elektromotor, der schon im Kangoo Z.E. für emissionsfreie Fortbewegung sorgt. Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 22 kWh ist unter dem Fahrzeugboden eingebaut und erlaubt eine Reichweite von bis zu 170 Kilometer.
Noch ist der Frendzy eine Studie, aber er gibt schon deutlich die Richtung für den nächsten Kangoo vor.
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