Mitarbeiter und Autofans schöpfen wieder Hoffnung, nachdem ein Antrag auf freiwillige Reorganisation von einem Göteborger Berufungsgericht nun genehmigt wurde. Der eingebrachte Insolvenzantrag und das damit vermutlich verbundene Ende von Saab ist somit aufgeschoben, wenngleich vielleicht auch nicht aufgehoben.
Leider war die Eigenkapitaldecke, die mitgebracht wurde, in etwa so dick wie die Haut auf einem frisch gekochten Pudding, was schon kurz nach der Übernahme wieder für Probleme sorgte und die Produktion still legte.
Die traditionsreiche Marke aus Schweden kämpft sein einigen Jahren ums Überleben. Nachdem GM die Marke schon einstellen wollte, fand sich in letzter Minute mit dem Gründer der Marke Fisker ein Retter in der Not.
Neue Hoffnung kam dann von einem Investor aus China, der jedoch schon bald nach Veröffentlichung der Meldung wieder sein Angebot zurück gezogen hat und durch einen anderen chinesischen Finanzier ersetzt wurde. Auf dessen Geldmittel wird jetzt gewartet, um die Marke Saab auf sicherere Beine zu stellen.
Ob das gelingen wird, oder das lange Sterben der Marke Saab einfach nur um ein paar Monate aufgeschoben ist, wird sich aber zeigen. Auch wenn die neuen Produkte gut und schön sind, müssen sich erst Käufer finden, die noch Vertrauen in einen Fortbestand von Saab haben.
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