09.10.2009
Stufenlose Getriebe für Pkw bieten großes Potenzial bei der Verbrauchsreduzierung. Vor allem japanische Firmen setzen auf diese Technik. Mit Nissan und Subaru bringen jetzt gleich zwei Hersteller neue Getriebegenerationen auf den Markt.
Stufenlose Getriebe bieten eine theoretisch unendliche Zahl möglicher Übersetzungsverhältnisse. Erreicht wird das mit zwei Kegeln, über die eine Kette gespannt ist. Verschieben sich die Kegel gegeneinander, ändert sich die Übersetzung sanft und stufenlos. Dadurch kann der Motor immer im idealen Lastbereich arbeiten. Da keine mechanischen Gangwechsel spürbar sind, bietet eine derartige Automatik zudem einen besonders hohen Komfort.
In Europa konnte sich die Technik trotz der Komfortvorteile bislang nicht durchsetzen. Zum einen sorgte früher bei vielen derartigen Getrieben die stufenlose Übersetzung für einen ungewohnten Motorklang - den sogenannten Gummibandeffekt. Dabei dreht der Motor hoch, ohne dass eine nennenswerte Beschleunigung zu bemerken ist. Zum anderen schlägt der Spareffekt des CVT-Getriebes bei höheren Autobahngeschwindigkeiten (als bei den strengen Speedlimits in Japan und den USA) häufig in sein Gegenteil um; große Einsparungen sind nur im Stadtverkehr möglich.
Subaru koppelt die stufenlose Automatik mit seinen Boxermotoren und Allradantrieb. Premiere feiert die neue Generation nun in Kombination mit 2,0- und 2,5-Liter-Saugmotoren in den Subaru-Mittelklassemodelle Legacy und Outback.
mid/hh
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