Das Unternehmen hat seine Pläne für die Modell-Zukunft in einem Antrag anlässlich des angekündigten Börsengangs publik gemacht. Eine neue Generation des Elektro-Pioniers soll frühestens 2013 auf den Markt kommen, heißt es in dem Statement. Man will sich zunächst auf die Elektrolimousine Model S konzentrieren, die 2012 in Produktion gehen soll. Bislang sind weltweit rund 1.000 Einheiten des Tesla Roadsters verkauft worden, seit das Modell 2008 nach mehreren Verspätungen auf den Markt gekommen ist.
Als Grund für das Aus beim derzeit einzigen Modell der Kalifornier wird eine Produktionsumstellung bei einem nicht genannten Zulieferer angegeben. Möglicherweise könnte damit der britische Sportwagenhersteller Lotus gemeint sein, dessen konventionell angetriebenes Modell Elise Basis für den Tesla Roadster ist. Der Mittelmotor-Sportler ist seit dem Jahr 2000 auf dem Markt; dass eine neue Generation in den Startlöchern steht, ist daher wahrscheinlich.
Den geplanten Börsengang hat der Kleinserienhersteller erst Ende Januar angekündigt. Zeitpunkt und Umfang sind allerdings noch offen. Mit der Emission will das Unternehmen bis zu 100 Millionen Dollar einnehmen. Außerdem verfügt Tesla über einen staatlichen Förderkredit von 465 Millionen Dollar. Bei der Überbrückung der angekündigten einjährigen Produktions- und Verkaufspause könnte das Geld noch eine besonders wichtige Rolle spielen. Der Börsengang gilt als wichtiger Indikator für die Zukunft des Elektroautos; ein Erfolg würde der ganzen Branche helfen.
mid/hh
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