Der kleine Prius-Ableger soll nach Herstellerangaben den weltweit effizientesten Brennstoffverbrauch bieten. Mit dem Fahrzeug zielt Toyota vor allem auf jüngere Käufer, mit denen man dem Wettbewerber Honda Paroli bieten will, und hat die Preise für seine Hybridautos entsprechend angepasst.
Agenturberichten zufolge wird der Aqua für rund 16.500 Euro angeboten. Ein Kampfpreis für einen Hybrid, der den Einstieg in die alternative Antriebsklasse erleichtern soll. Der Prius-Preis wurde angehoben.
Aber nicht nur den Verkauf seiner Hybridfahrzeuge will Toyota ankurbeln. Um die elektrische Mobilität in Schwung zu bringen, hat der Autobauer vor wenigen Wochen mit acht weiteren japanischen Unternehmen, darunter auch Honda und Mitsubishi, ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das die private Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ausbaut.
Der Gründung der Charging Network Development Organization, LLC, vorausgegangen war die Erkenntnis, dass die bislang in Japan zur Verfügung stehenden 800 Ladestationen weder das Zeug dazu haben, eine größere Nachfrage nach Elektrofahrzeugen anzukurbeln noch diese zu bewältigen. Dabei liegt die Crux in deren Herkunft. So dienen bisherige Schnellladestationen primär der Werbung für E-Mobilität; betrieben und bezahlt von öffentlichen und privaten Institutionen. Die aufgewendeten Investitionskosten wieder einzuspielen, ist nahezu unmöglich und ein weiterer Ausbau dieser Ladeinfrastruktur dadurch unwahrscheinlich.
Das soll sich mit LLC ändern. Das Unternehmen erfasst die bestehenden Ladestationen, macht die Informationen registrierten Nutzern von E-Autos zugänglich und organisiert die Abrechnung der verbrauchten Energie. Auf diese Weise soll die Nutzung der Ladestationen gesteigert und deren Amortisationszeit verkürzt werden. Zudem werden Mitgliedsbeiträge der registrierten Kunden zur Kostendeckung beitragen. Die Einnahmen sollen die Bereitschaft fördern, in weitere Anlagen zu investieren und den flächendeckenden Ausbau zu beschleunigen.
auto-reporter.net/arie
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