An die Vorstellung muss man sich gewöhnen: das Auto ein Display auf Rädern. Statt Informationen auf einem herkömmlichen Display im Fahrzeug zu empfangen, werden Nachrichten und andere Infos bei Toyotas Konzeptfahrzeug Fun-Vii (Fun Vehicle interactive internet) direkt auf der Fahrzeugoberfläche abgebildet. Dadurch verändert sich ständig dessen Outfit, ähnlich dem eines Chamäleons. Und damits richtig futuristisch wird, greifen die Japaner bei diesem Fahrzeug auf die Augmented-Reality-Technologie (AR-Technologie) zurück. Eine computergestützte Wahrnehmung, bei der sich reale und viertuelle Welt vermischen. Das muss man erst mal mögen ...
Der auf der Motorshow in Tokio präsentierten Fun-Vii ist Toyotas Vision
vom Automobil der Zukunft. Vernetzt nicht nur die Menschen, sondern auch
deren Fahrzeuge und Umgebung. Sämtliche Infos, Daten und Bilder lassen
sich innen wie außen abbilden. Der Fahrer darf allerdings noch über den
abgebildeten Inhalt, die Größe und Farbe des Displays, sprich: der
Karosserie, entscheiden, wie man betont. Nichtsdestotrotz: Werden die
Potenzen dieses Fahrzeugs genutzt, ist dessen Fahrer ein offenes Buch.
Datenschutz war gestern.
Der rund vier Meter lange Dreisitzer lässt sich mit anderen Fahrzeugen
vernetzen, sodass Freunde in der Nähe ebenso erkannt werden wie Autos im
toten Winkel. Viele Funktionen des Elektrofahrzeugs lassen sich über
ein Smartphone bedienen. Virtuelle Dienstleistung auch bei den
Navi-Infos. Wer mag, kann sich von einer bildlich dargestellten
"Navigations-Concierge" führen lassen.
auto-reporter.net/arie
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