Bei Volkswagen sind die LED-Leuchten auf dem Vormarsch. Der Golf Plus ist als erstes Fahrzeug seiner Klasse mit LED-Leuchten ausgestattet. Auch beim neuen Passat hat VW für die Funktionen Positions-, Brems- und Blinklicht auf die Umsetzung dieser innovativen Technik gesetzt.
In orange, rot, gelb oder blau begegnen uns LED-Leuchten schon lange. Etwa im Cockpit eines Autos, denn gerade bei der Anzeigenbeleuchtung im Fahrzeug sind die LED (Licht Emittierende Dioden) besonders geeignet. Sie kommen an Stellen zum Einsatz, wo das ständige Auswechseln von Glühbirnen umständlich und teuer wäre. Mit dem Golf Plus und dem neuen Passat findet diese Technik bei VW nun auch im Bereich der Rückleuchten ihre Verwendung. Erstmals eingesetzt wurden die LED-Technologie von Volkswagen bei den Rückleuchten der Oberklasselimousine Phaeton.
Mit deutlich höherer Leuchtkraft als die konventionellen Leuchten fallen die Lichtsysteme dem Betrachter schnell ins Auge. Ein wesentliches Argument für die Nutzung der LED-Leuchten ist auch ihre höhere Schaltgeschwindigkeit. LED-Leuchten basieren auf Halbleiterverbindungen, die den Strom direkt in Licht umwandeln. Das bedeutet in der Praxis: Während die bisher in Fahrzeugen eingesetzten Glühlampen erst einige hundert Millisekunden nachdem sie geschaltet wurden leuchten, reagieren LED nahezu sofort, sobald der Strom fließt.
Gerade bei höheren Geschwindigkeiten kann diese Zeitdifferenz ein entscheidender Sicherheitsvorteil sein, denn das eigene Fahrzeug kann von anderen Verkehrsteilnehmern schneller und besser gesehen werden. Dementsprechend kann der nachfolgende Verkehr entsprechend schneller und besser auf mögliche Gefahren reagieren.
Weitere Vorteile, die für die LED-Technologie in der Automobilindustrie sprechen, sind eine klar definierte Abstrahlcharakteristik, der geringere Energieverbrauch, die hohe Lebensdauer und die Unempfindlichkeit gegen Erschütterungen.
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