Auf dem Weg zum weltgrößten Autohersteller steigt Volkswagen beim japanischen Wettbewerber Suzuki ein. Die Wolfsburger erwerben im Rahmen einer strategischen Allianz einen Anteil von 19,9 Prozent an dem Kleinwagenspezialisten. Im Gegenzug wird Suzuki die Hälfte des erhaltenen Kaufpreises in Volkswagen-Aktien investieren. Das Geschäft soll im Jänner 2010 abgeschlossen werden. Die Behörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Im Rahmen der Partnerschaft behalten beide Unternehmen ihre Eigenständigkeit.
Volkswagen erhofft sich unter anderem einen besseren Zugang zum boomenden indischen Markt, auf dem Suzuki führend ist. Außerdem wollen die Wolfsburger von der Kleinwagenkompetenz der Japaner profitieren. Hier könnte Suzuki Know how vor allem für ein preiswertes Einstiegsmodell unterhalb der geplanten Kleinstwagenfamilie Up beisteuern. Der vergleichsweise kleine Hersteller aus Fernost erhält im Gegenzug Zugriff auf die VW-Technologie.
Die asiatisch-europäische Zusammenarbeit liegt im Trend. Erst kürzlich hatte PSA Peugeot Citroen angekündigt, sich mit Mitsubishi zu verbünden. Bereits seit längerem besteht eine Allianz zwischen Renault und Nissan.
mid/hh
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