Mit der Designstudie C30 gewährt der schwedische Hersteller Volvo auf der Detroit Motorshow 2006 Ausblicke auf das zukünftige Serienmodell, das erstmals auf dem Pariser Autosalon 2006 zu sehen sein wird. Der kompakte Schwede soll Golf und Co Konkurrenz machen und vor allem junge Kunden an das Unternehmen binden. Optisch ist er mit seiner eigen geformten Heckscheibe wie auch zuvor die Studie "SCC" an den legendären "Schneewittchensarg" P 1800 ES angelehnt.
Der Volvo C30 basiert auf dem S40 und misst 4,24 Meter in der Länge (23 Zentimeter kürzer als der S40) und 1,78 in der Breite. Der knappe Kofferraum soll mit den einzeln umklappbaren Rücksitzen aufgewogen werden. Den Antrieb übernimmt ein 2,4-Liter-Fünfzylinder-Turbomotor mit einer maximalen Leistung von 191 kW / 260 PS bei 5500 U/min; das maximale Drehmoment von 350 Newtonmetern steht zwischen 2100 und 5000 U/min zur Verfügung. Das Fahrzeug beschleunigt Volvo zufolge in 6,0 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine (elektronisch limitierte) Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Die Studie rollt auf üppigen 19-Zoll-Leichtmetallrädern.
Das Konzeptfahrzeug verfügt außerdem über ein Volvo Premium-Soundsystem mit digitalem ICE Hochleistungsverstärker (5x130 Watt) von Alpine, Zehnfach-Lautsprechersystem von Dynaudio sowie neuester Dolby Pro Logic II Surround-Technik. Eine Preisausrichtung gibt Volvo noch nicht, doch wer im Segment der Premiumkompakten mitspielen will, darf nicht weit über 20.000 Euro einsteigen.
auto-reporter
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