13.10.2006
Auf dem neu eröffneten Opel-Testzentrum bei Hanau feierte 1966 der Rekord C sein viel beachtetes Debüt. Die dritte Generation der Rekord-Baureihe präsentierte sich in Technik und Design gänzlich überarbeitet. Als erster Opel-Pkw hatte der Rekord C Schraubenfedern an der Hinterachse. Er verfügte über Scheibenbremsen an der Vorderachse sowie einen Bremskraftverstärker. Als Antrieb dienten Vier- und Sechszylindermotoren der ein Jahr zuvor beim Vorgänger eingeführten cih (camshaft-in-head)-Baureihe.
Merkmal der in Rüsselsheim entworfenen Karosserie ist der "Hüftschwung" vor der C-Säule. Neben Limousine und Caravan bot Opel im Frühjahr 1967 ein dynamisch gezeichnetes Coupé an. Sportlichster Vertreter war der 106 PS starke "Sprint"; Sonderversionen wie das elegant gezeichnete Cabriolet des Karosseriebauers Deutsch sowie eine vom Werk angebotene Taxi-Variante mit längerem Radstand ergänzten die Serien-Modelle. 1.253.161 Einheiten wurden bis zum Dezember 1971 produziert.
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