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Toyota Urban Cruiser 1,4 D4-D 4WD High im Test

Mit dem Mini-SUV trifft Toyota genau den Zeitgeist: Ökonomisch, ökologisch, sympathisch und gut, ohne sich in Verzicht üben zu müssen.


02.02.2010

 
 
 
 
 
 
 
 
Wenn's beim Absatz etwas klemmt (und das tut es momentan, egal ob Auto-, Finanz- oder sonst ein Markt), dann hilft es meist, sich etwas von der Konkurrenz abzuheben. Am besten funktioniert das mit dem Besetzen einer Nische. Wenn diese Nische dann auch noch den Geschmack der potenziellen Käufer trifft und auch bei der Sympathiewertung punktet, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Eine ziemliche Punktlandung in einer jener „Wunschnischen“ hat Toyota mit dem neuen Urban Cruiser gelandet: Die Japaner haben schlicht die Eigenschaften von allen Fahrzeugklassen in einen Kochtopf geworfen. Zwei, dreimal umgerührt und raus kommt ein properes Mini-SUV mit optionalem Allradantrieb, sparsamem Motor, gutem Platzangebot, fairem Preis und gefällig-modernem Box-Design. Zum Test musste - ganz österreichisch - die Dieselversion mit Allradantrieb in der mittleren der drei Ausstattungsversionen antreten. Zum Preis von € 23.691,- erhält der geneigte Käufer in diesem Fall einen äußerst kultivierten 1,4 Liter Common-Rail-Selbstzünder mit 90 PS, Allradantrieb und eine mehr als komplette Serienmitgift.

Für einen knapp vier Meter langen Kompakten wirkt der Preis im ersten Moment etwas keck, legt man jedoch das Allroundtalent und die Goodies ab Werk in die Waagschale, wendet sich das Blatt:

 
 
 
 
 
 
 
 
Angefangen bei Front-, Seiten- und durchgehenden Kopfairbags, über einen Fahrer-Knieairbag, ABS, ESP, Bremsassistent, ISOFIX-Halterungen, Funk-Zentralverriegelung, Klimaautomatik, vier elektrische Fensterheber, Bordcomputer, CD-MP3-Soundsystem mit Lenkradfernbedienung, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Alufelgen, Nebelscheinwerfer bis hin zum Lederlenkrad ist alles mit an Bord. Als einzige Extras wären Metalliclack um € 445,-, ein DVD-Navigationssystem (€ 1.270,-) sowie das sogenannte „Premiumpaket“ um € 763,- wohlfeil, wobei letztes weiteren Luxus in Form besonders glänzenden Felgen, abgedunkelten Seitenscheiben, elektrisch klappbaren Spiegeln und Keyless-Go ins Spiel bringt.

Wem diese Üppigkeit in seinem Cruiser zu viel des Guten ist, wird auch mit der frontgetriebenen Basisversion 1,33 VVT-i um € 17.841,- das Auslangen finden. Dieser überaus fidele und sparsame (Stop&Go-Automatik!) Benziner leistet 100 PS, braucht nicht wesentlich mehr als der Diesel (6,6 L Benzin statt 5,7 L Diesel) und hat bis auf elektrische Fensterheber hinten alles an Bord, was man sich wünschen kann. Wie es mit den Platzverhältnissen aussieht?

Weitere Testdetails


 

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