Toyotas Kompaktvan Verso hat sich von Namenszusätzen wie Corolla oder Avensis verabschiedet, er gilt nun als eigenes Modell innerhalb der Toyota-Palette. Zudem ist er mit einer Länge von 4,44 Meter um sieben Zentimeter gegenüber seinem Vorgänger gewachsen und liegt nun ziemlich genau zwischen dem Corolla-Nachfolger Auris und dem Avensis. Technisch basiert er hingegen auf der Bodengruppe des Mittelklasslers Avensis.
Auch optisch fügt sich der Verso exakt zwischen seinen Brüdern ein, mit einer lokomotivenhaft-dynamischen Bugpartie, bestehend aus einem großen Toyota-Emblem, zwei Streben im breiten Kühlergrill und kantigen Leuchteinheiten. Nicht unbedingt der Stoff, aus dem automobile Bubenträume gemacht sind, aber auch frei von offensichtlichen Design-Patzern. Zu haben ist der fünf- oder siebensitzige Verso mit zwei Benzinern (132 PS und 147 PS) sowie drei Dieselmotoren (122, 150 und 177 PS).
Wir haben uns den ausschließlich mit manuellem Sechsgang-Getriebe erhältlichen Einstiegsdiesel um 27.157 Euro vorgenommen. Automatisiert fährt man mit dem stärkeren Benziner (wahlweise mit stufenlosem CVT-Getriebe) oder dem mittleren Diesel (ausschließlich mit Wandlerautomatik erhältlich). An Ausstattungs-Varianten gibt es vier: "Mid" (ESP, Fahrer-Knieairbag, Klimaanlage, CD-Radio mit MP3-Funktion, E-Fensterheber vorne, Fernbedien-Zentralsperre, E-Außenspiegel etc.), "High" (zusätzlich Zweizonen-Klimaautomatik, Bluetooth, Lederlenkrad, gekühltes Handschuhfach, E-Fensterheber hinten, Tempomat, Nebelscheinwerfer etc.), "Comfort" (zusätzlich Rückfahrkamera, schlüsselloser Zugang, Regen- und Lichtsensor, Alufelgen, abgedunkelte hintere Scheiben etc.) und "Premium" (dazu Xenon-Licht, Panoramadach, 17-Zöller, CD-Wechsler). An Zusatzausstattung gibt es neben der erwähnten dritten Sitzreihe (706 Euro) auch Navi samt Rückfahrkamera (ab 1.284 Euro), Panoramadach (770 Euro) und Metallic-Lack (514 Euro). Nehmen wir Platz - umblättern und einsteigen!
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