Obwohl kaum noch jemand Notiz von ihm nimmt, kommt ihm eine wichtige Bedeutung im Kampf gegen Schadstoffe zu - dem Katalysator. Heute sind bereits 95 Prozent aller in Österreich zugelassenen Benzinfahrzeuge mit einem Katalysator ausgestattet.
Mit der Einführung des Katalysators vor 25 Jahren wurde eine beträchtliche Reduktion der gesundheitsschädlichen Autoschadstoffe, die sich vorwiegend aus Kohlenwasserstoffen, Stickstoffoxiden und Kohlenmonoxid zusammensetzen, erreicht. "Diese Schadstoffe können dank Katalysator in ungiftige Stoffe wie Kohlenstoffdioxid, Stickstoff und Wasser umgewandelt werden", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang.
Zwischen 1985 und 2010 konnten die kritischen Schadstoffemissionen um durchschnittlich 88 Prozent reduziert werden. Im Detail erfolgte dabei eine Reduktion der Kohlenwasserstoffemissionen um 95 Prozent, der Kohlenstoffmonoxidemissionen um 93 Prozent und der Stickstoffoxide um 76 Prozent. "Der Katalysator hat zu diesen Ergebnissen sicherlich einen großen Teil beigetragen, aber er war nicht der einzige Grund für diese positive Entwicklung. Vor allem in den vergangenen Jahren hat sich in den Bereichen Gemischaufbereitung und Einspritztechnologie sehr viel getan. Diese Entwicklungsfortschritte wirken sich ebenfalls positiv auf die Schadstoffwerte aus", weiß der ÖAMTC-Cheftechniker.
Die Einführung des Katalysators war der erste Schritt in Richtung Umweltbewusstsein. Heute gibt es aufgrund der Klimadiskussion immer mehr nachhaltige Ansätze - auch in der Fahrzeugproduktion und Motorenentwicklung. Aber auch die Kraftstoff-Preisentwicklung der vergangenen Jahre hat dazu beigetragen, dass immer effizientere Technologien eingeführt wurden.
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