Fahren, Action und einfach Spaß haben - der Torpedo Run ist eine PS-Orgie, die ganz im Zeichen von edlen Sportwagen sowie Luxus-Karossen steht und diesen Herbst bereits im 7. Jahr in Folge stattfand. Diese Mission mit dem offiziellen Okay der Behörden war nichts für schwache Nerven; denn bei den Tages-Events wurde der Adrenalinausstoß regelrecht gefördert, während am Abend erlesene Gourmetgenüsse die Geschmackssinne verwöhnten.
Die automobile Party mit Teilnehmern aus ganz Europa dauerte ganze drei Tage und führte von Bad Ragaz in der Schweiz über Kitzbühel und Velden bis an die slowenische Mittelmeerküste. Das diesjährige Programm reichte von einer neuen Rennstrecke mit Formel-1-Lizenz und schnellen Bobfahrten bis hin zu einer abenteuerlichen Offroad-Exkursion über schmale Schotterpisten in steilen Berghängen - selbstverständlich nicht mit den eigenen Fahrzeugen.
Für die gewaltige Kraft und eine pure Sound-Orgie sorgten beim Torpedo Run 2011 unter anderem seltene Sportler und Exoten wie Wiesmann MF5 Roadster, Corvette ZR1, Ferrari 430 Scuderia, Lexus IS-F oder ein fast 600 PS starker Mustang GT ganz im Sinne eines Muscle Cars. Dazu Porsches und kompakte Boliden vom Schlage eines BMW 1er M Coupés oder Lotus Elise. Das Teilnehmerfeld zeigte sich bunt gemischt und ließ die Herzen von Autoenthusiasten, die den Torpedo Run bereits an den Zwischenstopps erwarteten, höher schlagen.
Die Torpedo Runner kaufen ihre Autos nicht, um diese in einem Showroom verstauben zu lassen, sondern um diese zu fahren. Der Torpedo Run bietet dazu beste Gelegenheiten: Auf Strecken abseits der Touristenströme jagt eine Serpentine die nächste, dazu etliche Spitzkehren und imposante Landschaften mit atemberaubenden Ausblicken. Es sind die Geheimtipps der Alpenpässe, die den Torpedo Run auszeichnen. Zur Stärkung standen jeden Tag echte Gourmet-Highlights von dekorierten Köchen auf dem Programm.
Eines der Highlights im Jahr 2011: Die Torpedo Runner jagten ihre
Fahrzeuge über den neuen Red-Bull-Ring, ehemals bekannt als
Österreichring und A1-Ring. Red Bull baute die hochmoderne Rennstrecke
komplett neu auf und erhielt bereits die Formel-1-Lizenz. Bei
durchgedrücktem Gaspedal entfalteten sich der Motor-Sound und der
Vortrieb richtig, während sich die wahren Fahrkünste in den schnellen
Kehren und den bergab verlaufenden Kurven herauskristallisierten.
Da ein Torpedo Runner von Action nicht genug bekommen kann, ging es
unter anderem in einer 3.535 Meter langen Achterbahn mit Steilkurven und
"Jumps" mit einem Gefälle von bis zu 6 Metern einen Berg hinunter. Noch
mehr Action erlebten die Teilnehmer in der legendären Olympia-Bobbahn
von Innsbruck. Mit ca. 100 km/h stürmten die Teams in einem Sommerbob
die 14 Kurven der 1.270 Meter langen Bobbahn ins Ziel. Die maximale
Kurvenhöhe betrug 7 Meter, während bis zu 2G auf den Körper einwirkten.
Der Pilot: Kein Geringerer als Wolfgang Stampfer, der zur Weltspitze im
Bobsport zählt und für eine rasante Abfahrt sorgte.
Bei einem weiteren Event wechselten die Torpedo Runner die Fahrzeuge und
stiegen in Geländewagen, um in echter Offroad-Manier im hohen Gebirge
einen Berg zu überqueren. Die Route erfolgte über eine rumpelige,
schmale Schotterpiste mit teilweise sehr engen Kehren, die in den steil
abfallenden Hang des Berges trassiert wurden. Sogar unter Kennern zählt
dieser Weg zu den schwierigen Strecken in den Alpen.
Der Torpedo Run 2011 konnte sich wieder einmal als legale Veranstaltung
für Autoenthusiasten beweisen. Im kommenden Jahr sind neue Highlights
und andere spannende sowie exklusive Events geplant. Mitfahren kann
jeder mit Benzin im Blut. Unverbindliche Voranmeldungen für den Torpedo
Run 2012, der an einem verlängerten Wochenende im kommenden September
stattfinden soll, sind bereits unter www.torpedorun.de möglich.
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