15.06.2010

Motorrad : Sicherer Fahrspaß bei Gruppenfahrten

Nach der langen Regen- und Kältewelle hat die Motorradsaison in Österreich verspätet begonnen - leider auch mit etlichen Unfällen.

Insgesamt starben heuer bereits 16 Motorradfahrer auf Österreichs Straßen. Die meisten getöteten Biker gab es in der Steiermark und in Oberösterreich (je 4), vor Kärnten und Salzburg (je 2) sowie Wien, Tirol, Niederösterreich und dem Burgenland (je 1). Positives Schlusslicht ist Vorarlberg - dort gab es bisher keinen tödlichen Unfall mit einem motorisierten Zweirad. "Gerade zu Saisonbeginn sind viele Motorradfahrer ohne entsprechende Vorbereitung unterwegs", sagt Georg Scheiblauer. Der Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC-Fahrtechnik rät, die ersten Ausfahrten mit großem Respekt anzugehen.

Besondere Spielregeln verlangen die beliebten Gruppenfahrten. Neben einer vorausschauenden, defensiven Fahrweise sind der richtige Abstand, das Erkennen und Vermeiden von Gefahrensituationen und die richtige Ausrüstung unverzichtbar für eine sichere Fahrt. Darüber hinaus sollte man vor allem bei Gruppenausfahrten ein paar Grundregeln beachten: "Wichtig ist, dass auch im Pulk jeder Biker für sich selbst verantwortlich ist. Das heißt, bei Überholmanövern oder an Kreuzungen muss sich jeder davon überzeugen, dass die Strecke frei ist", betont der Motorrad-Chefinstruktor. Prinzipiell muss man bei Gruppenfahrten aufeinander Rücksicht nehmen und sich bezüglich Tempo, Fahrzeit und Tageskilometern abstimmen. Die Gruppengröße sollte fünf Teilnehmer nicht übersteigen. Sind mehr Biker gemeinsam unterwegs, ist es besser, einige Kleingruppen zu bilden, die sich bei verabredeten Stops wieder treffen.

Die Top-Tips des ÖAMTC-Motorradexperten für Bikergruppen

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