Nachbericht zum Rupert Hollaus-Gedächtnisrennen 2011
In Erinnerung an Rupert Hollaus, des bislang einzigen Straßen-Solomotorrad-Weltmeisters aus Traisen/NÖ, startete die IGFC (Interessensgemeinschaft Formel Classic) 2004 mit einem Klassik-Event, das sich einen fixen Platz im Vintage-Rennkalender erobert hat. Anlass war der 50. Todestag des 1954 im Training in Monza verunglückten Weltmeisters von 1954, der auch bisher als einziger Österreicher einen Solo-Motorradsieg auf der Isle of Man (ebenfalls 1954) eingefahren hatte.
Bisher war die hochkarätig besetzte Veranstaltung - Giacomo Agostini war unter anderem dabei und auch Luigi Taveri - traditionell auf dem Salzburgring in Szene gegangen. Dieses Mal, man schreibt das Jahr acht des Rupert Hollaus-Gedächtnisrennens, ist der neu eröffnete Red Bull-Ring in Spielberg Schauplatz des schnellen Stelldicheins der internationalen Klassik-Motorradszene, Österreichs größter Veranstaltung dieser Art.
Organisator Wolfgang Stropek, selbst ehemals Rennfahrer, kann sich auch heuer wieder über regen Zuspruch aus dem In- und Ausland freuen. Für mehr als 450 Motorräder sind Nennungen abgegeben worden. Neben den Gleichmäßigkeits- und Rennläufen der historischen Rennmaschinen gibt es auch Rennen der Klassen Superbike und Supersport, des Internationalen BMW Boxer-Cups, der Internationalen Seitenwagen-Trophy, des 50ccm-Europacups und der Internationalen Ducati Red Bull Masters. Darüber hinaus wird es, wie in den vergangenen Jahren, im großen Festzelt eine Sonderausstellung historischer Werksrennmotorräder geben, darunter zwei KTMs der jüngeren Vergangenheit: die 125er- und die 250er-Racer. Unter den Gästen: Neben dem ehemaligen MZ-Werksfahrer Heinz Rosner (Deutschland) und den GP-Siegern Ingo Emmerich (Deutschland) und Aalt Toersen (Niederlande) wird auch August Auinger mit dabei sein. Er wird seine Bartol 250 pilotieren, mit der er 1985 in der Weltmeisterschaft der Viertelliterklasse unterwegs war.
Weitere Infos unter www.igfc.at
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