In ihrer neuesten Entwicklungsstufe soll die ER-6 - die weltweit unter dem Motto "Fun, Style, Easy" eingeführte Einsteigerin und Mittelklasslerin von Kawasaki - dank ihrer neuen Motorcharakteristik noch mehr Spaß machen. Das im Zuge der Modell-Aktualisierung überarbeitete Styling verleiht ihr außerdem eine agressivere, eine wildere Optik als bisher.
Der neue, schlankere Rahmen sowie die neue, komfortablere Sitzbank zielen auf noch leichtere Fahrbarkeit ab, für Einsteiger ebenso wie für Routiniers.
Was äußerlich sonst noch neu ist: kompaktere Scheinwerfer-Abdeckung, nach hinten gerücktes Zündschloss (wie bei der Z1000), höher montierter Tank, überarbeitete Kühler-Abdeckungen, neue Blinker-Anordnung (mit farblosen Cellonen), schwarze Seitenverkleidungen, kürzeres Heck, umgestaltete Sozius-Haltegriffe, markanter gestylter Frontkotflügel sowie Bugspoiler, kompaktere und besser ablesbare Instrumenten-Einheit (mit blau hinterleuchtetem Multifunktions-LCD-Display), optisch adaptierter Auspuff-Endtopf, der nach wie vor Schwerpunkt-senkend so tief unten wie möglich montiert ist..
Eine Bearbeitung hat Kawasaki auch der wichtigsten Innerei angedeihen
lassen: dem Motor. Der flüssigkeitsgekühlte
Vierventil-DOHC-Parallel-Twin mit 649 cm³ Hubraum liefert im
2012er-Modell zwar nicht mehr Leistung als die bisherigen 72 PS, dafür
satteres Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich.
Steht
bei der ER-6 n das "n" für Naked, so steht bei der f das "f" für
fairing (Verkleidung). Diese ist wesentlich dynamischer geschnitten als
vorher, ihr Styling orientiert sich stark an den Supersport-Modellen des
Hauses. Das Windschild ist neu und in drei Positionen justierbar, in
einem Einstellungsbereich von sechs Zentimetern. Große Öffnungen in den
seitlichen Verkleidungsteilen sollen die Abwärme des Motor effizient vom
Fahrer/der Fahrerin ableiten. Bei der verkleideten ER-6 sind die
vorderen Blinker in die Frontverkleidung integriert.
Info: www.kawasaki.at
Artikel kommentieren