Zuerst einmal gehts ums Herz der frisch gemachten GSX-R 1000: Dem Motor anerzogen haben die Suzuki-Leute eine verbesserte Gasannahme, mehr Leistung - wie viel, das wird bei der EICMA in Mailand preisgegeben - und bessere Beschleunigung im mittigen Drehzahlbereich. Eine der augenfälligsten Änderungen ist die Auspuffanlage: Vorher als 4-in-2-in-2-System ausgelegt, verfügt das neue Modell nun über eine 4-in-2-in-1-Anlage. Der Endschalldämpfer ist aus Titan, die Krümmerrohre aus dünnwandigem Edelstahl. Neu bearbeitet ist auch der Katalysator, mit nun höherer Zellendichte. Die Neugestaltung der Auspuffanlage schlägt sich in einem Leistungs- und Drehmomentgewinn bei mittleren Drehzahlen nieder. Das damit reduzierte Gewicht - die Tausender-Gixxn wiegt jetzt 203 Kilo fahrfertig - soll für deutlich bessere Agilität im Vergleich zum Vorgängermodell sorgen.
Auch das Innenleben des flüssigkeitsgekühlten Vierzylinders wurde im Hinblick auf Performance, Drehfreudigkeit und Ansprechverhalten weiter optimiert. Neu gestaltete, um elf Prozent leichtere Kolben sowie vergrößerte Ventilationsfenster zur Minimierung von Pumpverlusten im Kurbelgehäuse schlagen sich in mehr Drehmoment, besserer Beschleunigung und gesteigerter Effizienz nieder. Nach wie vor im Einsatz ist eine Ausgleichswelle, die für Laufruhe sorgt.
An Bord sind eine Anti-Hopping-Kupplung und der Drive Mode Selector
(S-DMS). Damit stehen drei unterschiedliche Mappings für Zündung,
Einspritzung und damit für die Motorcharakteristik zur Verfügung: "A"
für volle Leistung und scharfes Ansprechverhalten - der "Own the
Racetrack"-Modus -, "B" für weicheres Ansprechverhalten - der
Landstraßen-Modus -, "C" für reduzierte Motorleistung - der
Regen-Modus.
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