Streikende Batterien sind im Winter der Autokiller Nummer eins und zählen zur häufigsten Pannenursache im Straßenverkehr. Der ÖAMTC hat gemeinsam mit seinen europäischen Partnerclubs neun Autobatterien mit ernüchterndem Ergebnis getestet: Der Preis hat nichts mit Leistung und Qualität zu tun. "Die teuerste Batterie im Test um 198 Euro landete auf dem letzten Platz", erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl.
Keine der getesteten Batterien schnitt mit einem "sehr gut" ab. Zwei wurden mit "gut", vier mit "befriedigend", eine mit "ausreichend" und zwei mit "mangelhaft" bewertet. Die Ergebnisse im Detail:
Produktname: Preis/Bewertung
Batterienkauf gleicht einem Lotteriespiel
"Der Verbraucher ist beim Batterienkauf wegen mangelnder Angaben auf den Produkten kaum in der Lage, die technische Qualität richtig einzuschätzen, noch kann er sich darauf verlassen, dass er bei der Wahl einer Batterie mit hoher Marktpräsenz und hohem Marktpreis auch ein Produkt hoher Qualität erhält", sagt der ÖAMTC-Techniker. Erschwerend kommt hinzu, dass auf dem Markt baulich gleiche Produkte von ein und demselben Hersteller mit verschiedenen Produktnamen und Preisen angeboten werden.
Der ÖAMTC fordert daher von den Herstellerfirmen, dass die Batteriemodelle deutlich mit Herstellungsdatum, Wartungshinweisen und ehrlichen Leistungsmerkmalen auch für Laien verständlich gekennzeichnet werden.
Den Konsumenten rät der Club-Techniker, sich bei der Kaufentscheidung an den umfassenden Testergebnissen unabhängiger Institutionen wie Automobilclubs und Verbraucherorganisationen zu orientieren. "Die im Fahrzeug eingesetzte Batterie sollte mindestens einmal pro Jahr, am besten im Herbst, überprüft werden. Ein frühzeitiges Erkennen einer schwachen Batterie bietet die Möglichkeit, sich rechtzeitig nach adäquatem Ersatz umzusehen. Andernfalls ist man gezwungen, das zu nehmen, was gerade zu bekommen ist", sagt Kerbl. Seine Empfehlungen für die Verbraucher:
Der Batterientest wurde im Auftrag des ÖAMTC und seiner europäischen Partnerclubs an der Technischen Universität Wien durchgeführt. Die detaillierten Testergebnisse findet man auf der Homepage des Clubs unter www.oeamtc.at/test.
Quelle: ÖAMTC
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