Um herauszufinden, wie sich die Knautschzone eines Fahrzeuges bei einem Frontalaufprall gegen ein anderes Auto verhält, werden vom ÖAMTC und seinen Partnerclubs regelmäßig Kompatibilitäts-Crashtests durchgeführt. Bisher wurden zu diesem Zweck zwei Pkw direkt gegeneinander gecrasht. "Beim aktuellen Test kommt ein neues Verfahren zum Einsatz, das einen fahrzeugübergreifenden Vergleich ermöglicht. Dabei trifft das Testfahrzeug mit der Hälfte seiner Frontfläche auf einen gleich schnell entgegen kommenden Barrierewagen, der einen typischen Unfallgegner aus der weit verbreiteten unteren Mittelklasse darstellt", erläutert ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. An der Front des Barrierewagens ist ein Deformationselement montiert. Durch den Crash ergibt sich darauf ein Deformationsbild - ein Abdruck, der eine objektive Bewertung der Kompatibilität ermöglicht.
Die Ergebnisse im Detail:
Fazit: Das Erfüllen der Kriterien beim Euro NCAP-Crashtest ist eine
wichtige Voraussetzung für guten Schutz der Fahrzeuginsassen. Aber auch
das Zusammenspiel der Autos untereinander in Unfallsituationen muss
verbessert werden. "Fahrzeuge müssen dafür mit einem wirkungsvollen
'Schutzschild' ausgerüstet werden. Zusätzlich ist es wichtig, Geometrie
und Steifigkeit der tragenden Teile besser aneinander anzupassen",
fordert der ÖAMTC-Cheftechniker. "Wenn diese Punkte von den Herstellern
berücksichtigt werden, kann der Insassenschutz bei allen Unfällen
erheblich erhöht werden. Es ist davon auszugehen, dass das Risiko von
schweren und tödlichen Verletzungen durch diese Maßnahmen deutlich
reduziert werden kann."
Quelle: ÖAMTC
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