
01.08.2008
Zwar bieten findige Firmen Ultraschallgeräte an, die Marder mit hochfrequenten Tönen verscheuchen sollen, oder Geräte, die mit Hilfe von Elektroschocks den Mardern die "Bissfreude" vermiesen sollen. Doch so leicht lassen sich die Tiere von der Technik nicht vertreiben.
Ing. Rudolf Leeb: "Auch zahlreiche Hausmittel wie z.B. ein mit Hundehaaren gefüllter Strumpf, Mottenkugeln und WC-Duftsteine, Urin von marderfeindlichen Haustieren (z.B. Hunde) und Plastiksackerl über den Scheibenwischern, zeigen nur begrenzte Wirkung. Das neueste Hausmittel bzw. Marderschreck sind mit Wasser gefüllte PET-Flaschen." Dabei werden durchsichtige Mineralwasser- bzw. Fruchtsaftflaschen (ohne Etikett) mit Wasser gefüllt und um bzw. auf dem Auto platziert. Sie sollen Marder davon abhalten, sich am Auto zu schaffen zu machen. Warum ist das so? Sind es Lichtspiegelungen oder schreckt sich der Marder gar vor seinem eigenen Spiegelbild? Keiner weiß es so ganz genau.
Die Praxis aber zeigt: Autofahrerinnen und Autofahrer, die es - etwa im Burgenland - mit einer Anti-Marder-Flasche versucht haben, schwören drauf. "Und täglich werden es mehr", weiß Leeb aus der Praxis. Im Extremfall sind sogar zwanzig Flaschen auf oder rund um ein Fahrzeug drapiert. "Hilft es nichts, so schadet es auch nicht", meint Ing. Leeb zu diesem recht kostengünstigen Versuch der Marder-Abwehr.
Quelle: ARBÖ


