Aufgrund des warmen Wetters und der feuchten Witterung der vergangenen Tage steht eine Gelsenplage ins Haus. Auch Beißmücken sind auf dem Vormarsch. Sie werden nicht nur gnadenlos zustechen oder beißen und für unangenehmen Juckreiz sorgen. Millionen Mücken werden ihr Leben auch an den Windschutzscheiben auf Österreichs Straßen lassen. "Wer dann glaubt, auch ohne Scheibenwaschanlage auszukommen, irrt gewaltig" sagt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. "Wenn die Insektenrückstände nicht sofort mit viel Flüssigkeit entfernt werden, bilden sie hartnäckige Rückstände, die später mit der Scheibenwaschanlage kaum noch zu entfernen sind. Dann bleiben nur noch der Weg in den Waschstraße und minutenlanges Rubbeln an der Scheibe."
Wichtig ist es, besonders bei trockenen Verhältnissen, immer die Scheibenwaschanlage zu betätigen und nie den Scheibenwischer alleine. Die Wischerblätter radieren dann über die Scheibe und die Kanten des Wischergummis werden stumpf. "Die Folge ist, dass die Mücken oder deren Überreste über die Scheibe verschmiert werden. Die Sicht wird noch schlechter und der Wischergummi ist bald hinüber", so der ÖAMTC-Experte.
Ein Grund dafür, dass Wischerblätter austrocknen, können die Reste von Frostschutzmitteln sein. Diese sind im Winter notwendig, um die Funktion der Scheibenwaschanlage zu gewährleisten, sollten aber im Sommer keinesfalls verwendet werden. Der darin enthaltene Alkohol lässt das Reinigungsmittel schneller verdunsten und das geht auf Kosten der Wischerblätter.
Kerbl rät daher: "Am besten füllt man den Scheibenwischerbehälter mit einfachem Leitungswasser und fügt ein Scheibenreinigungskonzentrat im richtigen Mischverhältnis dazu. Das ist das beste Mittel für eine freie Sicht und spart Nerven, Kosten und Mühe bei der Reinigung einer verklebten Windschutzscheibe."
Quelle: ÖAMTC
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