Manipulierte Kilometerstände bei gebrauchten Autos sind leider keine Seltenheit. Als Laie hat man kaum eine Chance diesen Betrug aufzudecken und freut sich auch noch über das soeben erstandene Schnäppchen.
Kann dem Verkäufer allerdings ein Täuschungs- und Bereicherungsvorsatz nachgewiesen werden, droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten oder eine Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen. Wird der Betrug gewerbsmäßig betrieben, sind sogar Strafen von bis zu fünf Jahren möglich.
Kann dem Verkäufer kein Betrugsvorsatz nachgewiesen werden, hat der Käufer trotzdem die Möglichkeit, den Vertrag innerhalb von drei Jahren bei Gericht anfechten zu lassen bzw. auf Rückforderung des zu viel bezahlten Betrages zu klagen. Allerdings muss der Verkäufer für den "Irrtum" verantwortlich sein, und der Kilometerstand ausschlaggebend für den Kauf des Wagens gewesen sein. Auch wenn der Tacho von konzessionierten Gewerbebetrieben "legal justiert" wird, ändert dies nichts an der Tatsache, dass es sich um einen Betrug handelt.
Tipps der ÖAMTC-Techniker, wie Sie auch als Laie erkennen, ob der Kilometerstand manipuliert wurde.
Quelle: ÖAMTC
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