Falsches Einfädeln an österreichischen Mautstationen kann teuer werden. Wie der ADAC mitteilt, verlangt die Polizei 50 Euro Bußgeld, wenn sich Autofahrer auf der rechten, dem Schwerlastverkehr vorbehaltenen Spur einordnen. Die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, ist groß, denn die Polizei verstärke insbesondere in der Urlaubszeit ihre Kontrollen.
Neben den regulären, mit Mautpersonal besetzten Pkw-Spuren gibt es dem ADAC zufolge an den Sondermautstellen Bosruck- und Gleinalmtunnel auf der Pyhrnautobahn (A 9), an Tauern- und Katschbergtunnel auf der Tauernautobahn (A 10) und der Brennerautobahn (A 13) noch zusätzliche Videomautspuren. Diese befänden sich ganz links. Die Benutzung der Videomaut-Spur sei nur für Pkw bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ohne Anhänger möglich, die nicht breiter als 2,30 Meter sind.
Wer ein Videomautticket hat, aber durch die normale Abfertigung fährt, sollte die Quittung für den Kauf des Videomauttickets bereithalten. Wer sich fälschlicher Weise in die videoüberwachte Spur verirrt, wird von einer Schranke aufgehalten. Er wird auf die richtige Spur umgeleitet.
auto-reporter
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