Lt. einem aktuellen Preisvergleich der Arbeiterkammer (AK), kommt der Einkauf von Lebensmitteln und anderen Gütern im Tankstellenshop verhältnismäßig teuer. "Tankstellenshops sind um durchschnittlich mehr als die Hälfte teurer als Supermärkte. Zigaretten kosten um durchschnittlich 15 Prozent mehr als in der Trafik" vermeldet die AK in einer Aussendung.
Der AK-Preisvergleich wurde bei 190 Produkten in Tankstellenhops, Super- und Drogeriemärkten sowie Trafiken in Wien durchgeführt. Verglichen haben die AK-Tester Lebensmittel-, Getränke-, Kosmetikprodukt-, Tiernahrung- und Zigarettenpreise. 186 Produkte waren dabei in den Tankstellenshops teurer, drei kosteten genau so viel und eines war günstiger als in den Supermärkten.
Einige Preisbeispiele: Wer sich beim Bezahlen der Benzinrechnung schnell noch einen Kaugummi von Airwaves mitnimmt, zahlt im Tankstellenshop um ein Fünftel mehr als im Supermarkt. Die Schokolade von Milka (100-Gramm-Tafel) ist um mehr als die Hälfte teurer und Pringles-Knabbergebäck um knapp 60 Prozent. Saftig sind die Preisunterschiede auch bei den Getränken: Eine 0,5-Liter-Dose Schwechater Bier kostet um 143 Prozent mehr, eine 0,33-Liter-Dose Cola um 128 Prozent. Der größte Preisunterschied wurde bei einer Haltbar-Milch von Schärdinger festgestellt, die um 153 Prozent teurer ist.
AK-Konsumentenschützer Harald Glatz erklärt sich die großen Preisunterschiede mit der Monopolstellung auf Grund der langen Öffnungszeiten.
Quelle: AK-Wien
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