Wer in seinem Auto nicht die richtige Temperatur eingestellt hat, muss sich einer gewissen Gefahr bewusst sein, die durch zu viel Hitze bzw. Kälte entstehen kann. Eine optimale Reaktionsfähigkeit ist nur zwischen 19 und 26 Grad gegeben.
Besonders tiefe Temperaturen können die Reaktionszeit eines Lenkers verdoppeln. Die Anspannung der Muskulatur wird bei Kälte durch die Temperaturfühler der Haut, die Thermorezeptoren, erhöht. Das hat zur Folge, dass das Feingefühl abnimmt und die Bewegungen langsamer werden.
Untersuchungen ergaben ein häufiges Auftreten von Auffahrunfällen in den ersten fünfzehn Fahrminuten bei klirrender Kälte. Wer also nicht die Möglichkeit hat, sein Auto mittels Standheizung oder in der warmen Garage aufzuheizen, sollte in den ersten Minuten sehr vorsichtig und vorausschauend fahren. Falls eine Klimaautomatik vorhanden ist, empfiehlt es sich, diese zwischen 21 und 23 Grad Celsius einzustellen.
Zu viel Hitze stellt jedoch genauso wie zu kalte Temperaturen ein Risiko für die Verkehrssicherheit dar. Die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sinkt und die Gefahr der Übermüdung wird größer. Viele Autofahrer machen den Fehler, sich vor Fahrtantritt nicht der Winterjacke zu entledigen. Neben dem "Überhitzungsrisiko" wird dem Lenker zusätzlich die Bewegungsfreiheit genommen, und die Wirksamkeit des Sicherheitsgurtes vermindert. Das gilt übrigens für alle Mitreisenden die mit einer Winterjacke angegurtet sind.
Quelle: ÖAMTC
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