Wildwechsel, schlechte Sicht und rutschige Straßen. Das sind die drei größten Gefahrenquellen im herbstlichen Straßenverkehr. Besonders auf Freilandstraßen ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten.
Auf Österreichs Straßen werden pro Tag etwa 250 Unfälle durch Wild verursacht. Die nachtaktiven Tiere sind überwiegend in der Dämmerung und in der Nacht unterwegs. 70 % der Wildunfälle ereignen sich zwischen 18.00 und 6.00 Uhr. Insgesamt fielen im Jahr 2003 rund 90.000 Wildtiere dem Straßenverkehr zum Opfer, darunter fast 43.000 Rehe, mehr als 32.300 Hasen und etwa 13.500 Fasane.
"Einerseits verursacht der Straßenverkehr großes Leid für die Tiere, andererseits besteht auch beträchtliche Gefahr für Leib und Leben der Autofahrer," so Gerhard Bernard, Schadenleiter in der Allianz, "für den Menschen enden die Unfälle meist glimpflich. Dennoch: Der wirtschaftliche Schaden durch Wild auf österreichischen Straßen geht in die Millionen."
Vorbeugendes Verhalten
Die Tiere handeln instinktiv und erkennen die Gefahren meist nicht. Es liegt daher an den Autofahrern, die Risikosituation richtig einzuschätzen. Gerhard Bernard gibt Tipps für vorbeugendes und vorausschauendes Verhalten:
Wenn es zu einem Unfall mit einem Tier gekommen ist:
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