"Selbst kleine Blechschäden, bei denen keine Insassen verletzt werden, sind für Lenker und Mitfahrer stressig. Doch gegen den Stress nach dem Crash kann vorgebeugt werden", weiß ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexperte Roman Michalek. Um Stress-Situationen im Fall des Falles zu vermeiden, sollte sich jeder Autofahrer eine Unfallsituation vor Augen halten oder beim Reiseantritt mit der Familie einmal gedanklich durchspielen. Wichtig ist vor allem, welche Aufgabenstellungen sich nach einem Unfall ergeben und wer welche Aufgabe übernimmt. "Dann ist es im Fall des Falles leichter, trotz Schocks und Verwirrung, die richtigen Schritte zu setzen," empfiehlt der Experte.
Auf keinen Fall soll man seinen ersten Ärger über das verbeulte Blech lautstark kund tun. "Dadurch erhitzen sich nur die Gemüter, in der Sache hilft es aber nicht weiter. Im Gegenteil, die Dialogbereitschaft sinkt durch aggressives Verhalten," erklärt Michalek. Die wichtigsten Schritte nach einem Unfall:
Im Mai 2005 wird die Warnweste in Österreich gesetzlich vorgeschrieben. Der ÖAMTC rät aber bereits jetzt dringend, im Sinne der Sicherheit Warnwesten mitzuführen und in einer Notsituation auch zu benützen. In Italien und in Spanien ist eine Warnweste bereits gesetzlich vorgeschrieben, wenn Personen nach einem Unfall oder einer Autopanne auf Freilandstraßen und Autobahnen aus dem Fahrzeug aussteigen.
An allen Dienststellen des Clubs sind die gelben, reflektierenden Jacken zum Preis von 4,90 Euro österreichweit erhältlich. Die Warnweste des Clubs entspricht der EU-Norm und kann auch in anderen Ländern verwendet werden. Zu jeder gelben Warnweste, die beim ÖAMTC gekauft wird, gibt es auch noch die Sicherheits-Card mit Tipps bei Panne und Unfall dazu. Die neue Falt-Broschüre des Clubs versteht sich als Gedächtnisstütze, um in Notsituationen richtig reagieren zu können.
Quelle: ÖAMTC
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