Laut Statistik passieren die häufigsten Wildunfälle von April bis November bei Dämmerung und Dunkelheit. 181 Verkehrsunfälle mit Wildtieren, wobei eine Person getötet und 198 schwer verletzt wurden, sind die traurige Bilanz für das Jahr 2002.
Wildunfälle sind unvermeidlich jedoch sollten Autofahrer zum Schutz der eigenen Sicherheit vorrausschauend und risikobewusster fahren. Passiert man das Gefahrenzeichen "Achtung, Wildwechsel" ist folgendes zu beachten: bremsbereit fahren sowie Geschwindigkeit verringern.
Taucht ein Wild auf, sofort abblenden, abgesetzt hupen und Fuß vom Gas. Riskante Ausweichmanöver unbedingt vermeiden und vergewissern, ob noch andere Artgenossen folgen. Was ist nach einem Wildunfall zu tun? Anhalten, Warnblinkanlage einschalten und die Unfallstelle mit einem Pannendreieck absichern. Danach die Polizei verständigen und das Wild von der Fahrbahn entfernen. Wird der Unfall verschwiegen, liegt Fahrerflucht vor, deshalb dürfen die Unfallspuren am Wagen nicht beseitigt werden.
Entsprechende Leistungen bei Wildunfällen bietet nur eine Voll- oder Teilkaskoversicherung unter der Voraussetzung, dass die Schadensaufnahme behördlich erfolgte und die Meldung des Schadensfalles nicht unnötig aufgeschoben wurde.
Quelle: Kuratorium für Verkehrssicherheit / Auto.At
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