"Täglich kommt es fünf Mal vor, dass ein Fahrzeug Feuer fängt. Jede dieser Situationen bringt Menschen in Lebensgefahr. Und trotzdem weigert sich die Autoindustrie nach wie vor, längst serienreife Löschsysteme in Neufahrzeuge zu integrieren", kritisiert der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Mario Rohracher. Der ÖAMTC fordert einmal mehr, dass alle Pkw, Lkw und Busse mit automatischen Löschanlagen ausgerüstet werden. Nur so kann ein Fahrzeugbrand rasch gelöscht werden.
Derzeit kann man sich nur durch Mitführen eines Feuerlöschers selbst schützen. Eine ÖAMTC-Erhebung bei knapp 3.000 Autos hat allerdings gezeigt, dass nur in knapp 20 Prozent aller Pkw ein Feuerlöscher mitgeführt wird. "Das liegt auch an den fehlenden Halterungen", so Rohracher. Deshalb fordert der Club von der EU die Festlegung genormter Halterungen für 2-kg-Norm-Feuerlöscher. Derzeit scheitert der Einbau von Feuerlöschern oft daran, dass im Fahrzeuginneren die Beinfreiheit des Beifahrers eingeschränkt wird. Im Kofferraum montierte Handfeuerlöscher nehmen viel Platz in Anspruch und können bei unsachgemäßer Montage bei einer Notbremsung zum gefährlichen Geschoss werden.
"Wenn man die Forderungen des ÖAMTC auf nationaler und EU-Ebene umsetzt, könnten über 90 Prozent der Fahrzeugbrände vermieden bzw. die Folgen minimiert werden", ist der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung überzeugt.
Quelle: ÖAMTC
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