"Blitzeis sorgt für die gefährlichsten Fahrsituationen im Winter", weiß Gerhard Blümel, Leiter des ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrums Teesdorf. Dieses besonders tückische Phänomen des Winterwetters entsteht, wenn Regentropfen beim Aufprall auf dem kalten Straßenbelag sofort gefrieren. Eine Eisschicht bildet sich und die Straßen verwandeln sich in Sekundenschnelle in spiegelglatte Rutschbahnen. Auch leichter Schneefall oder Nebel können eine derart rasche Glatteisbildung auslösen. Unbedingt bedenken: " Temperaturen oberhalb der Null-Grad-Grenze sind kein Garant für eine ungefährliche Fahrbahn, weil der Boden im Winter stark ausgekühlt ist", sagt der ÖAMTC-Experte. Die richtige Reaktion bei Blitzeis kann den Unterschied zwischen "gerade nochmals gutgegangen" und "Unfall" bedeuten.
Fuß weg vom Gas und vorausschauend fahren
Schleuderndes Fahrzeug - jetzt kommt es auf die richtige Reaktion an
Bei Regen, Schnee und Eis verschieben sich die physikalischen Grenzen. Der Bremsweg wird um vieles länger, die Bodenhaftung der Reifen nimmt ab und das Lenkverhalten des Autos verändert sich. "Vor allem Sommerreifen können sich den tiefen Temperaturen nicht ausreichend anpassen. Daher ist die Umrüstung auf Winterreifen mit thermoelastischer Gummimischung wichtig", so Blümel. Kommt der Autolenker trotz aller Vorbereitungen und Vorsicht ins Schleudern, rät der Fahrsicherheitsexperte:
Das richtige Verhalten bei winterlichen Fahrverhältnissen kann man bei einem Fahrsicherheitskurs in einem der neun ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren trainieren. Auf der Homepage des Clubs finden sich neben dem gesamten Kursangebot auch die Adressen aller ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren.
Quelle: ÖAMTC
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