Junge Fußgänger werden häufiger bei Verkehrsunfällen verletzt als ältere. Aber auch die über 60-Jährigen sind stärker gefährdet. Beide Gruppen sterben weitaus häufiger als andere an den Folgen eines Fußgängerunfalls. Die Gründe für die Gefährdungen untersucht eine Analyse des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) anhand der Verkehrsunfalldaten des Jahres 2005.
Bei Kindern braucht es seine Zeit, bis sie in der Lage sind, Geschwindigkeiten und Entfernungen richtig einzuschätzen und sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Bei Jugendlichen und jungen Menschen führen alltägliche Risikofaktoren wie Eile, Ungeduld oder Unkonzentriertheit wesentlich häufiger zu Unfällen als bei Erwachsenen. Anders stellt sich die Problematik der Fußgängerunfälle im höheren Lebensalter dar. Hier spielen vor allem Faktoren wie schlechteres Sehen oder Hören mit, die im Straßenverkehr fatale Auswirkungen haben können. Ältere Menschen sollten sich dessen bewusst sein und daher besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht walten lassen.
auto-reporter
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