Durchschnittlich ereignete sich im Vorjahr jeden Tag ein Unfall mit einem Schulkind. "Generell hat die Zahl der Schulwegunfälle in den vergangenen zehn Jahren aber abgenommen. Im Vergleich zu 1995 ist die Zahl der Schulwegunfälle um ein Drittel und die Zahl der verletzten Schüler um ein Viertel gesunken", zieht ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa Bilanz. 1995 gab es 582 Unfälle am Schulweg mit 622 verunglückten Kindern. Im Vorjahr waren es 387 Unfälle mit 468 Verunglückten.
Einen wesentlichen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung hat laut ÖAMTC-Verkehrspsychologin auch die Verkehrserziehung geleistet. Hier spielt das Verantwortungsbewusstsein und die Vorbildwirkung der Erwachsenen eine große Rolle. " Kinder verinnerlichen das vorgelebte Verhalten der Eltern und wenden dieses auch an, wenn sie alleine unterwegs sind. Fatal wird es, wenn Erwachsene selbst nicht halten, was sie predigen", so Donosa.
Knapp 40 Prozent aller Schulwegunfälle passieren in der unfallträchtigsten Tageszeit zwischen sechs und acht Uhr morgens. Eine weitere Spitze verzeichnet man in der Zeit zwischen 12 und 14 Uhr (31 Prozent aller Schulwegunfälle). Mehr als die Hälfte der verunglückten Schulkinder im Jahr 2005 war als Fußgänger unterwegs.
Die wichtigsten Tipps zur Vermeidung von Schulwegunfällen:
"Neben dem Lernen und Üben des Schulweges gilt es aber auch noch andere wichtige Punkte zu beachten", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Eltern und Kinder nehmen den Schulweg und die damit verbundenen Gefahren auf der Straße unterschiedlich wahr. Hier die wichtigsten Regeln für Erwachsene und Kinder:
"Die wichtigsten Verhaltensregeln für Autofahrer sind moderate Geschwindigkeit und höchste Aufmerksamkeit", appelliert die ÖAMTC-Verkehrspsychologin abschließend.
Quelle: ÖAMTC
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