04.10.2007
Ein oft begangener Fehler bei Nebel ist es, sich am Rücklicht des Vordermannes zu orientieren. "Dabei wird der erforderliche Abstand oft unterschritten", weiß ÖAMTC-Expertin Dora Donosa. "Gleichzeitig kann der zu geringe Abstand des Hintermannes 'Fluchtinstinkte' auslösen." Der vorausfahrende Fahrzeuglenker erhöht daraufhin das Tempo, um den Abstand zu vergrößern, versucht aber ebenfalls dicht an seinem Vordermann zu bleiben, um diesen nicht aus den Augen zu verlieren. So kann eine Kolonne bei zunehmender Geschwindigkeit immer dichter zusammenrücken. Ein gefährlicher Teufelskreis, in dem ein Fahrfehler im schlimmsten Fall eine Massenkarambolage auslösen kann.
Tipps der Experten
Die meisten Nebelunfälle ereigneten sich 2006 in Oberösterreich
Speziell in der Früh ist die Gefahr von Nebel groß. Im Jahr 2006 wurden bei 444 Nebelunfällen, 610 Personen verletzt und elf Menschen getötet. " 70 Prozent der Nebelunfälle ereigneten sich von Oktober bis Dezember. Die meisten passierten in Oberösterreich (151), gefolgt von Niederösterreich (93) und der Steiermark (72)", sagt ÖAMTC-Expertin Donosa. Statistisch rangieren auf den Plätzen 4 Kärnten (57), auf Platz 5 Vorarlberg (25), danach folgen Salzburg (22), Burgenland (13), Wien mit sechs und Tirol mit fünf Unfällen im Jahr 2006. " Nicht angepasste Geschwindigkeit gepaart mit zu geringem Abstand zum Vordermann ist dabei Unfallursache Nummer eins", weiß Donosa.
Darum ist es wichtig Zeitdruck auf der Fahrt z.B. zur Arbeit zu vermeiden. "Gerade wenn man in Eile ist, wird die Geschwindigkeit oft nicht auf das erforderliche Maß reduziert", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Auch auf der " Hausstrecke", auf der man sich sicher fühlt und die man "wie seine Westentasche" zu kennen glaubt, fahren manche schneller als die Sichtbedingungen es zulassen. 70 Prozent und damit der Großteil der Nebelunfälle ereigneten sich auf Bundes- und Landesstraßen. Auf Autobahnen sind potenzielle Nebelzonen auch durch so genannte Nebelpunkte gekennzeichnet. Auch Nebelwarnanlagen informieren den Autofahrer.
Quelle: ÖAMTC
Alfa Romeo Honda Mitsubishi Aston Martin Hummer Nissan Audi Hyundai Opel Bentley Infiniti Peugeot BMW Jaguar Porsche Bugatti Jeep Renault Cadillac Kia Rolls Royce Chevrolet KTM Saab Chrysler Lada Seat Citroen Lamborghini Skoda Corvette Lancia Smart Dacia Land Rover SsangYong Daihatsu Lexus Subaru Dodge Maserati Suzuki Ferrari Maybach Toyota Fiat Mazda Volvo Ford Mercedes VW GM Mini